Seminar:
26041
Termin:
18. Juni 2026 09:00 Uhr
- 17:00
Uhr
Referent:
Dipl.-Ing. Peter Schmidt, TGA ö.b.u.v. Sachverständiger, Wennigsen
Teilnehmergebühr:
159,- € / 219,- € Gäste
Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz
Die aktuelle Energiepreisentwicklung zeigt deutlich, dass die Wärmeversorgung zukunftsorientiert gestaltet werden muss.
Für Bestandsbauten wurde von der jetzigen Bundesregierung das GEG gekippt und durch das GMG ersetzt. Demnach entfällt die Forderung nach 65% erneuerbarer Energien.
Doch stellt sich die Frage, ob überhaupt ab dem 01.01.2029 die Anforderungen mit einem 10%-igen Anteil von Wasserstoff, Biogas oder Bioöl am fossilen Energiemix zu decken sein wird. Wissenschaftler wagen das zu bezweifeln!
Bei einer Unterdeckung müssen voraussichtlich erneuerbare Gase und Öl mit hohen Einkaufspreisen zugekauft werden, was sich mit Sicherheit auch auf den Brennstoffpreis für den Endverbraucher auswirken wird.
Bei Bestandsgebäuden mit höheren Energieverbräuchen und höheren Heizkreistemperaturen kann die bekannte Idee „Ersatz durch Wärmepumpen“ nicht das alleinige Heilmittel sein. Vielmehr müssen Hybrid-Lösungen unter Berücksichtigung der Bestandstechnik betrachtet werden, damit eine kostenoptimierte Gesamtlösung geschaffen wird.
Da eine Beratung vor Modernisierung der Wärmeerzeugungsanlage im Rahmen des GMG auch abgeschafft wurde, wird sich zeigen, ob alles kosteneffizient umgesetzt wird. Sollte dennoch eine Beratung gewünscht werden, so fällt die Identifizierung der Bestandstechnik häufig schwer, weil Bestandsunterlagen nur lückenhaft oder unzureichend vorhanden sind. In diesem Seminar werden beispielhafte Anlagetechniken vorgestellt, so dass den Teilnehmenden die wichtigsten Parameter für die Bauherrn- und Energieberatung bei Bestandsanlagen und derer Optimierung bekannt sind.
Folgende Themen werden behandelt:
- Bestandsaufnahme / -analyse
- Anforderungen an zukünftige Wärmeerzeugungssysteme
- Variantenvergleiche

