3. BIM-Symposium "BIM für Architekten und Ingenieure"

Digitales Planen und Gestalten mit BIM- Herausforderung und Chance

Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz veranstaltet das 3. BIM Symposium des BIM-Clusters Rheinland-Pfalz für Architekten und Ingenieuere:

Das Thema Digitalisierung und somit auch der Begriff Building Information Modeling (BIM) ist eines der Zukunftsthemen der Baubranche. Immer komplexere Rahmenbedingungen prägen die Arbeit von Architekten und Ingenieuren, nicht nur was die Technik der Gebäude betrifft, auch in den prozessualen Strukturen. BIM schafft die Grundlage für Architekten, Planer, Fachplaner und alle anderen Projektbeteiligten mit einem zentralen Datenmodel.

BIM heißt erst digital und dann real bauen: Der zweidimensionale Grundriss wird zum informierten 3-D-Modell, an dem Architekt, Fachplaner und Bauherr gemeinsam arbeiten. BIM fordert eine neue Denkweise in der Planung und eine neue Kultur der Zusammenarbeit. BIM ist ein Werkzeug, das Fach- und Objektplanung stärker vernetzt ohne dabei die bewährte Trennung von Planung und Ausführung aufzugeben. BIM ist eine Chance zur Entwicklung des Berufsbildes.
Wie verändert die Planungsmethode die Rolle der Architekten und Ingenieure, wie wird sich ihr berufliches Umfeld ändern? Was müssen Architekten und Ingenieure in Zukunft können, was wird von Ihnen erwartet?

Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich das 3. BIM-Symposium „Digitales Planen und Gestalten- Herausforderung und Chance“des BIM Clusters, veranstaltet von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz am 1. Februar 2018 im ZDF Konferenzzentrum in Mainz.

Programmflyer

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Kongress "Digitalisierung in Planung und Handwerk"

am 23.11.2017 in Trier

Bereits seit 2009 veranstaltet die Handwerkskammer Trier in Kooperation mit der Architekenkammer und der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz einmal im Jahr einen Kongress zu verschiedenen aktuellen Themen. In diesem Jahr widmen wir uns dem Thema "Digitalisierung in Planung und Handwerk".

Das Schlagwort „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Was hat das Thema mit einem PLanungs- oder Handwerksbetrieb zu tun? Wo liegen die Chancen digitaler Anwendungen und worauf ist bei deren Einführung zu achten? Wie machen es andere? Antworten auf all diese Fragen bietet der Kongress „Digitalisierung in Planung und Handwerk“, den das Umweltzentrum der Handwerkskammer Trier im Herbst veranstaltet. Nach dem Motto „Von guten Beispielen lernen“ berichten Planungs- und Handwerksbetriebe, wie sie die Digitalisierung in ihrem Unternehmen umgesetzt haben und wie sie davon profitieren.

Der HWK-Kongress findet am 23. November von 9 bis 16.30 Uhr im Tagungszentrum der Handwerkskammer Trier statt. Angesprochen sind Handwerker, Architekten, Planer, Ingenieure, Studierende entsprechender Fachrichtungen sowie Mitarbeiter in Kommunen und kommunale Entscheidungsträger.

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Neuer Leitfaden „BIM für Architekten – Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“

Die Bundesarchitektenkammer stellt auf der Expo Real in München gemeinsam mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen die neue Publikation „BIM für Architekten – Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“ vor. 

Wie fügt sich das Building Information Modeling (BIM) in das Leistungsbild der Architektinnen und Architekten ein? Welche Auswirkungen hat BIM auf die Gestaltung von Architektenverträgen und auf die Honorarberechnung?

Diese Fragen stellen sich mit der weiteren Etablierung der noch jungen Planungsmethode im deutschen Planungs- und Bausektor.  

Der neue BIM-Leitfaden für Architekten und Planer ergänzt frühere Publikationen der beteiligten Kammern und stellt in übersichtlicher Form das „Leistungsbild Objektplanung“ dar. „Eine Kernfrage, die in der Praxis immer wieder gestellt wird, lautet: Welche spezifisch bei BIM anfallenden Leistungen sind von Architekten zu erbringen, welche sind Aufgabe der Auftraggeber?“, erläuterte Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, den Hintergrund der 90-seitigen Informationsschrift.  

Die 90-seitige Broschüre „BIM für Architekten –Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“ stellt das „Leistungsbild Objektplanung BIM BAK“ dar und gibt dazu detaillierte Anwendungshinweise. Die vorgeschlagenen „Besonderen Leistungen“ nach HOAI werden Punkt für Punkt erläutert. Darüber hinaus stellt die Publikation konkrete Klauselvorschläge für Architektenverträge mit BIM bereit und gibt Orientierung über die Grundregeln des modellbasierten Planens. Im Anhang werden auch die Themen Urheberrecht, Datenschutz und Berufshaftpflichtversicherung für BIM-Leistungen dargestellt.  

„BIM für Architekten – Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“ steht auf der Homepage der BAK (www.bak.de) zum kostenlosen Download bereit.

KfW erweitert Innovationsförderung um den Schwerpunkt Digitalisierung

ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit

Die KfW unterstützt ab dem 1. Juli 2017 gezielt die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes mit neuen Förderprogrammen.

Einige Beispiele für Digitalisierungs­vorhaben:

  • Vernetzung von ERP- und Produktions­systemen für die Produktion von Morgen (Industrie 4.0)
  • Entwicklung und Implemen­tierung eines IT- und/oder Daten­sicherheits­konzepts, um Unternehmens­daten erfolgreich zu schützen und Cyber-Attacken abzuwehren
  • Digitale Plattformen, Apps und digitale Vetriebs­kanäle zum Aufbau digitaler Plattform­konzepte und des elektronischen Handels
  • Additive Fertigungs­verfahren wie 3D-Druck als neue innovative Produktions­methode in der Fertigung
  • Ausbau innerbetriebliche Breitband­netze für eine höhere Daten­übertragungs­rate im Unternehmen
  • und vieles mehr

Als innovatives Vorhaben gilt die Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen.

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BMBF Förderinitiative „Innovationsforen Mittelstand“

Innovationsforum Bauen 4.0 BIM-Cluster Rheinland-Pfalz und Hessen

Mit dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ unterstützt das Bundesministerium  für Bildung und Forschung kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, neue Ideen zu entwickeln und aktuelle Forschungsergebnisse für sich zu nutzen. Ein zentraler Baustein des KMU-Programms sind die „Innovationsforen Mittelstand“. Die Förderinitiative verschafft mittelständischen Unternehmen bessere Voraussetzungen dafür, eigene Innovationsaktivitäten sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Veranstaltung am 23.08.2017, um 14:00 Uhr, Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Straße 2.       

Programm und Anmeldung

Bitte registrieren Sie sich bis zum 10. August 2017 und entscheiden Sie, welche beiden Workshops Sie besuchen möchten.

Die Architekenkammer Rheinland-Pfalz ist Mitglied bei buildingSMART e. V.

Der Verein wurde auf Initiative führender deutscher Planungs-, Ausführungs- und Bausoftwareunternehmen gegründet, um den damals noch neuen Überlegungen zu modellbasierten, intelligenteren Planungstools Vorschub zu leisten. Ein zentraler Punkt ist dabei die Verbesserung des immer wieder nicht zufrieden stellenden Datenaustauschs auf Grund fehlender und ungenügender Schnittstellen der IT Lösungen im Bauwesen.

Der buildingSMART e.V. ist als eingetragener Verein nach deutschem Vereinsrecht organisiert mit Sitz in Berlin. Der Verein ist offen für alle Unternehmen, Forschungs- und Bildungsstätten sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand, die mit dem Bauwesen verbunden sind: Planer, Bauausführende, private und öffentliche Bauherren, Betreiber von Bauwerken oder Hersteller von Software für das Bauwesen. Behörden, Vereine und Kammern können ebenfalls ihre Interessen als Mitglied des buildingSMART e.V. vertreten, und persönliche Mitglieder sind in den Arbeitsgruppen aktiv vertreten.

15. BIM-Anwendertag von buildingSMART am 9. Mai 2017 in Mainz

Der 15. BIM-Anwendertag von buildingSMART findet am 9. Mai 2016 im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt. Unter dem Titel “Planen, Bauen und Betreiben: Berichte aus der BIM-Praxis” dürfen die Tagungsteilnehmer in drei parallelen Sektionen wieder knapp dreißig praxisnahe Berichte von BIM-Anwendern aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen erwarten.

Alle Informationen auf: www.buildingSMART.de

BIM für Architekten: 100 Fragen - 100 Antworten

Anfang Oktober 2016 erschien beim BKI das Handbuch

  • BIM für Architekten 100 Fragen - 100 Antworten

in Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer (BAK) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB): Mehr...

Broschüre „BIM AKNW“

Für den praktischen BIM-Einsatz:

hat die Architektenkammer NRW gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei Kapellmann und Partner die Broschüre „BIM AKNW“erarbeitet. Diese liefert Vorschläge für ein Leistungsbild sowie für Vertragsklauselnbei der BIM-Anwendung und stellt klar: BIM ist zwar eine neue Arbeitsmethode; sie „funktioniert“jedoch im Wesentlichen innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen des Preis- und Werkvertragsrechts.

BIM-Cluster Rheinland-Pfalz

Informationsaustausch, Vernetzung, Unterstützung

Ende April 2016 wurde auf Initiative der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz zusammen mit allen am Bau beteiligten Akteuren das BIM-Cluster Rheinland-Pfalz gegründet.

Die Zahl der Mitwirkenden steigt seitdem stetig. Ministerien, Kammern, Verbände und Unternehmen sowie die rheinland-pfälzischen Hochschulen arbeiten zusammen und bringen „Building Information Modeling“ (BIM) gemeinsam weiter voran.

Das BIM-Cluster Rheinland-Pfalz beabsichtigt, alle am Bau Beteiligten zum Informationsaustausch über BIM zusammenzubringen, sich zu vernetzen und bei der Einführung und Anwendung gegenseitig zu unterstützen. Darüber hinaus ist es das Ziel, gemeinsam mit regionalen Partnern an der Weiterentwicklung von BIM zusammenzuarbeiten sowie Prozesse voranzubringen und zu standardisieren.

Was ist BIM?

Die Digitalisierung hat längst auch das Planen und Bauen erfasst. Im In- und Ausland werden Bauprojekte unter Einsatz neuer digitaler Arbeitsmethoden geplant und abgewickelt.

Der Begriff „Building Information Modeling“ BIM bezeichnet keine Software, sondern beschreibt vielmehr eine Methode von der optimierten Planung und Ausführung bis hin zur Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von Software. Dazu werden möglichst viele Gebäudedaten digital erfasst und über die verschiedenen Baubeteiligten vernetzt. BIM sorgt für die Synchronisierung aller Daten, auf die alle Projektbeteiligten zugreifen können. So kann die vollständige Ausführungsplanung vor der Realisierung anhand eines Datenmodells überprüft werden.
Das BIM-Ziel ist eine zentrale Verwaltung von möglichst allen projektrelevanten Informationen.

BIM bietet eine umfassende Informationsdatenbank rund um das Bauwerk- von der Planung bis zum Abriss. Die deutsche Bezeichnung ist „Gebäudedatenmodellierung“.