Beim 3. Nachwuchsarchitekt:innentag NAT:26 am 23. Oktober in Karlruhe hat sich der Planungsnachwuchs aus Studium, Lehre, Praxis und Berufspolitik mit zentralen Thesen zur Zukunft ihres Berufsstandes positioniert.
In 21 Workshops formulierten die Teilnehmenden 21 Positionen. Das Abschlussplenum priorisierte fünf Positionen, die die gesellschaftliche Relevanz von guter, zukunftsfester Planung verdeutlichen:
- „Gebäude sind zu erhalten und weiter zu nutzen. Jeder Abriss bedarf einer Zustimmung nach Prüfung der ökologischen und sozialen Auswirkung!“
- „Macht die Kammern gesellschaftsrelevant durch überraschende Bündnisse, zukunftsweisende Positionen und maximale Omnipräsenz.“
- „Experimentelle Planungsinstrumente erhalten Rückendeckung – Wohnen darf nicht mehr als Spekulationsgegenstand genutzt werden. Wertewandel jetzt!“
- „Wir fordern Standards, auch für Gehaltssituationen, und echtes Mentoring in der Einstiegsphase sowie Kostenübernahme und Freistellung für Fortbildungen.“
- „Die Architektur und Planungsberufe müssen an demokratische Grundwerte gebunden werden und sie in ihrer Praxis fördern.“
Ausführliche Abschlusserklärung mit allen 21 Positionen aus dem NAT:26 MEHR
