05. März 2021

ISB unterstützt bezahlbaren Mietwohnraum

Stabile Gesamtrendite bei niedrigem Risiko: Bei der Schaffung bezahlbaren Mietwohnraums mit Unterstützung der ISB profitieren

Viele Investoren meiden Projekte des geförderten  Mietwohnungsbaus aufgrund angeblich viel zu geringer Renditen und der Angst, ausschließlich Haushalte mit sehr geringen Einkommen in einem Wohngebäude oder Quartier konzentrieren zu müssen – doch das ist unbegründet, sieht man sich die Ausgestaltung der modernen Mietwohnraumförderung in Rheinland-Pfalz einmal genauer an. Zum einen ist es ein weitverbreiteter Irrtum, dass sich geförderter Mietwohnungsbau nur an die Empfänger staatlicher Leistungen richtet – die Einkommensgrenzen für die Zielgruppe der sozialen Wohnraumförderung liegen mit Abstand über denen, die für die Gewährung von Sozialhilfe oder Wohngeld gelten. Ein Vierpersonenhaushalt etwa ist bis zu einem monatlichen Gesamt-Bruttoeinkommen von 6.900 Euro berechtigt, eine geförderte Wohnung zu beziehen. Auch sind Mischobjekte mit einer Kombination von frei finanzierten und geförderten Wohnungen möglich. Zum anderen liegt die Vermietungsquote im geförderten Wohnungsbau bei nahezu 100 Prozent: Langfristig orientierte Anleger erwartet eine dauerhaft stabile Gesamtrendite, bezieht man die hohen Tilgungszuschüsse mit in die Rechnung ein – mal ganz abgesehen von immateriellen Gewinnen wie beispielsweise Reputationsgewinnen.

Was macht die Förderprogramme der ISB aus?

Ob Neubau, Ersterwerb, Ersatzneubau oder der Aus- und Umbau beziehungsweise die Modernisierung von Mietwohnungen: Die nachrangigen und niedrigverzinsten ISB-Darlehen, die je nach Programm, geltenden Fördermietstufen sowie Einkommen der Mieterhaushalte mit Tilgungszuschüssen von bis zu 30 Prozent des Darlehens angereicht werden, senken die Finanzierungsbelastung deutlich. Dass Grund- und Baukosten, energetische Anforderungen und die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum seit Jahren steigen, macht die Programme auch für Investoren mit viel Eigenkapital attraktiv – Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Bei standortbedingten Mehrkosten, Abrisskosten oder dem Einbau von Aufzügen können unter bestimmten Voraussetzungen Zusatzdarlehen inklusive weiterer Tilgungszuschüsse von 25 Prozent gewährt werden.

Welche Auflagen müssen im Gegenzug erfüllt werden?

Je nach Art der Förderung gelten für 15, 20 oder 25 Jahre Belegungs- und Mietbindungen: Im jeweiligen Zeitraum dürfen die geförderten Wohnungen nur an Haushalte innerhalb der vorgegebenen Einkommensgrenzen und zu festgelegten Preisen vermietet werden. Außerdem gelten Wohnflächenobergrenzen, und die Bauortgemeinde muss einen Bedarf an geförderten Wohnungen bestätigen.

An wen richten sich die Förderprogramme?

Grundsätzlich steht das Förderangebot sowohl Bauträgern als auch Käufern offen, unabhängig davon, ob es sich um Wohnungsbaugesellschaften, in- und ausländische Investoren oder Privatpersonen handelt. Ein Förderanspruch besteht zwar auch bei Erfüllen aller Auflagen nicht, aber als Förderbank des Landes hat die ISB ein großes Interesse daran, Lösungen für Investoren mit sozialem Verantwortungsbewusstsein zu finden. Wer mehr erfahren möchte, findet erste Informationen im Internet MEHR
und erhält unter der Telefonnummer 06131 6172-1991 eine ausführliche, individuelle Beratung.