Der Architektenwettbewerb

Architektenwettbewerbe werden häufig mit der Ausschreibung für öffentliche Gebäude wie Schulen oder Museen in Verbindung gebracht. Meist wählt eine Jury aus einer Fülle von Angeboten den optimalen Entwurf aus. In der Regel werden die Pläne oder Modelle sogar öffentlich präsentiert. Doch nicht nur öffentliche Bauherren können sich der kreativen Ideenfindung in der Entwurfsphase bedienen und davon profitieren, auch private Bauherren können einen Architektenwettbewerb ausloben.

Ein guter Weg zur besten Lösung

Um verschiedene Vorschläge für Ihre Wunschimmobilie zu erhalten, können Sie durch einen Architektenwettbewerb mehrere Bewerber mit alternativen Entwürfen einbeziehen. Die Teilnehmer bei einem Architektenwettbewerb stehen in Konkurrenz um das Angebot bestmöglicher Qualität, wobei jeder versuchen wird, den besten Entwurf für Ihr Bauvorhaben zu machen. Das kommt dem Bauherren zugute: Aus den unterschiedlichen Entwürfen des Architektenwettbewerbs ermittelt die Jury den optimalen Vorschlag und legen damit eine fundierte Basis für weitere Entscheidungen.

Ein Wettbewerb kann durchaus rentabel sein, denn wie eine Untersuchung ergab, können sich die ursprünglich angenommenen Baukosten um bis zu sechs Prozent verringern, wenn im Vorfeld ein Wettbewerb stattgefunden hat. Die Mehrkosten und der Mehraufwand, die Ihnen für einen Architektenwettbewerb entstehen, zahlen sich auf jeden Fall durch den Optimierungsprozess im Wettbewerbsverfahren und die angebotenen alternativen Lösungsvorschläge aus.

Wann sich ein Architektenwettbewerb lohnt, ist vom Auftragsvolumen abhängig und individuell verschieden. Wenn Sie als Bauherr mit dem Gedanken spielen, einen Wettbewerb zu veranstalten, wenden Sie sich am besten an die Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Wettbewerbsverfahren. Ausgewiesene Wettbewerbsberater helfen Ihnen bei der Vorbereitung eines Architektenwettbewerbes, damit Sie auf diesem Weg zu Ihrem Traumhaus kommen.

 

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