10. August 2022

5. Mainzer Architekturquartett

Ab in die Mitte! Wie sich Ingelheim neu erfunden hat. Das Mainzer Architekturquartett geht "on tour".

Rheinland-Pfalz/Mainz: Die spannende städtebauliche Entwicklung Ingelheims nimmt die Kammergruppe Stadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen zum Anlass für ihr „5. Mainzer Architekturquartett on tour“. Im Fokus des Expertengesprächs steht das neue Stadtzentrum mit den Gebäuden kING, Weiterbildungszentrum WBZ und Mediathek mit den angrenzenden Plätzen und Außenräumen. Die öffentliche und kostenfreie Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 22. September 2022, um 19:00 Uhr, im WBZ Ingelheim statt.

Die Stadt Ingelheim am Rhein ist noch jung. Sie entstand aus der Zusammenlegung von vier einst eigenständigen Gemeinden vor rund 80 Jahren. Anfang der 1970er Jahre und 2019 kamen zwei weitere Eingemeindungen hinzu. Insgesamt zählt Ingelheim gut 35 Tausend Ortsansässige. Kennt man die Stadtgeschichte ist nachvollziehbar, dass es hier kein gewachsenes Zentrum geben kann. Ende 2011 eröffnete das innerstädtische Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum "Neue Mitte", 2017 der „Neue Markt“ mit Weiterbildungszentrum, Kongresshalle und Rathauserweiterung. 2018 wurde der Stadtplatz mit Mediathek am Standort Friedrich-Ebert-Straße fertiggestellt. Ein neues urbanes Zentrum mit Aufenthaltsflächen im Freien ist entstanden. Es soll Identität stiften, die Attraktivität der Stadt steigern und den Menschen, die hier und im Umkreis leben und arbeiten eine höhere Lebensqualität bieten. Boehringer Ingelheim beschäftigt rund 9.300 Mitarbeitende am Standort. Im Landesvergleich ist die kleine Mittelstadt wohlhabend, die Kaufkraft hoch.

Ist das städtebauliche Konzept gelungen? Was macht einen solchen Entwicklungsprozess erfolgreich? Könnte Ingelheim als Vorbild für andere Städte dienen? Erweist sich der Rahmen- und Bebauungsplan als robust bei Verände-rungen der Randbedingungen? Welche Anforderungen sind an die Architektur der Hochbauprojekte zu richten?

Auf dem Podium diskutieren

  • Helmut M. Bien, Westermann Kommunikation Ingelheim,
  • Klaus Elliger, Leiter Fachbereich Geoinformation und Stadtplanung Stadt Mannheim a.D.,
  • Peter Haimerl, PETER HAIMERL . ARCHITEKTUR Mün-chen und Kunstuniversität Linz, sowie
  • Überraschungsgast

Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz freut sich über digitale Anmeldungen über die Seite: www.diearchitekten.org/mainz oder direkt: MEHR

Ein Infoflyer lädt ein. MEHR

Beteiligte Architekturbüros

„Neue Mitte“: kING und WBZ: LIEB + LIEB Architekten, Freudenstadt (LPH 1–4), Schwinde Architekten Partnerschaft, München (LPH 5-9), Fromme Landschaftsarchitekten, Dettenhausen (Fritjof-Jansen-Platz) | Mediathek: planquadrat Elfers Geskes Krämer PartGmbB, Darmstadt, Schuster Architekten GbR, Ingelheim, RAIBLE. LandschaftsArchitekten + Ingenieure Mainz GmbH | Sebastian Münster Platz: AOLandschaftsarchitekten, Stadtplaner + Ingenieure Mainz GmbH, Mainz

Veranstaltungsort

Weiterbildungszentrum WBZ, Großer Saal, Fritjof-Nansen-Platz 3, 55218 Ingelheim

Hinweis: Wir orientieren uns an der am Veranstaltungstag geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung, siehe auch: corona.rlp.de

Weitere Informationen:

Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Bärbel Zimmer
Postfach 1150, 55001 Mainz,
Telefon 06131/99 60 41, Telefax 06131/99 60 62
E-Mail: zimmer@akrp.de
Internet: www.diearchitekten.org  

Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz: Die Förderung der Baukultur, des Bauwesens, der Landschaftspflege und der städtebaulichen Entwicklung gehören zum gesetzlichen Auftrag der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Die Architektenkammer wurde 1950 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet, ihr gehören alle Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner des Landes an, unabhängig davon, ob sie ihren Beruf freischaffend, angestellt oder beamtet ausüben. Um ihrem Auftrag, der Förderung der Baukultur des Landes, gerecht zu werden, ist es Ziel der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Architektur, Innenarchitektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur durch Veranstaltungen, Ausstellungen, Preise und Publikationen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Zu den zentralen Veranstaltungen zählt beispielsweise der jährlich am letzten Juni-Wochenende stattfindende "Tag der Architektur". Gesetzliche Grundlage der Kammerarbeit ist das Architektengesetz Rheinland-Pfalz.

1993 hat die Architektenkammer Rheinland-Pfalz die "Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz" gegründet, die gemeinsam mit dem Ministerium der Finanzen und der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz sowie der Kammer selbst Trägerin des Zentrums Baukultur im Brückenturm in Mainz ist.

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