16. Januar 2008

Wein+Architektur | Ausstellungseröffnung im Zentrum Baukultur

Zum Dauerbrenner entwickelt hat sich inzwischen die Ausstellung „Architekturpreis Wein 2007“: Im Januar haben Staatsminister Hendrik Hering und Kammerpräsident Stefan Musil zusammen mit dem Fachpublizisten Heinz-Gert Woschek im zum Bersten gefüllten zb: zentrumbaukultur rheinland-pfalz nicht nur die Ausstellung, sondern auch das zweite Veranstaltungsjahr des zb eröffnet.

Mainz ist bereits die sechse Station, ein Schluss nicht absehbar: Noch bis Jahresende 2008 gibt es fest gebuchte Ausstellungstermine und zahlreiche Anfragen.

Wein + Architektur, so könnte man sagen, ist eigentlich das tägliche Geschäft des zb:, denn immer, wenn Ausstellungen eröffnet oder zu Vorträgen eingeladen wird, gibt es selbstverständlich neben den Erzeugnissen der Bau- auch die der Weinbaukultur im Ausschank. Beim Architekturpreis Wein 2007, dem ersten seiner Art, geht die Verbindung aber tiefer: Ausgezeichnet wurden elf Projekte, vier davon aus Rheinland-Pfalz oder von hiesigen Architekten, bei denen das Bauen für die Weinwirtschaft keine schlichte gewerbliche Bauaufgabe war, sondern die Architektur im engen Dialog mit den Winzern entstand und beinahe untrennbar mit deren Be­triebs­philosophie und Marketingkonzepten verbunden ist. Architektur, so das Anliegen dreier Symposien wie des Preises, kann einen Mehrwert erzeugen. „Das Zusammenspiel von Ästhetik und Funktionalität ist für den Erfolg von Winzerbetrieben außerordentlich wichtig,“ so Minister Hering.

Dass es nicht nur um ein paar Liebhaberprojekte geht, zeigen eine ganze Reihe weiterer ambitionierter Neubauten, Umbauten und Erweiterungen, die neu hinzugekommen sind. Und in Rheinhessen wird gerade ein tourisitisch-önologisches Gemeinschaftsprojekt angestoßen: Entwickelt wurde ein Konzept für private wie öffentliche Vinotheken, das in Kürze gebaute Realität werden soll.

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