"Bürger-Solargenossenschaften-
ökologisch und ökonomisch sinnvoll"
Im Donnerstag Forum Baukultur, am 9. September, um 18:00 Uhr informiert das zb: zum Thema "Bürger-Solargenossenschaft".
Es gibt gute Gründe - vom Klimaschutz bis hin zur Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen - dass sich Bürger stärker mit Fragen der Energieversorgung vor Ort beschäftigen. Eine bürgernahe Lösung ist die Gründung von Solarenergiegenossenschaften. Der Zusammenschluss in Genossenschaften zu Förderzwecken ist eine bewährte Idee, die durch eine Novellierung des Genossenschaftsgesetzes 2006 mit neuem Leben erfüllt wurde. Im Zusammenhang mit dem Erneuerbare Energien Gesetz EEG bestärkt den besonderen Reiz, einen Beitrag zum Klimaschutz mit gemeinsamen unternehmerischen Handeln und sinnvoller Geldanlage durch den Betrieb von Dach-/Photovoltaikanlagen zu verbinden.
Das besondere an einer Bürgersolargenossenschaft ist die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Genossenschaft und die gemeinsame Willensbildung und Selbstverwaltung der Mitglieder, wie sie von den Volks- und Genossenschaftsbanken her bekannt ist.
Auf Basis der Weiterbildung „Energiewende jetzt“ zum Projektentwickler für Energiegenossenschaften hat die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in Landau in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung LZU die fachlichen Voraussetzungen für den Aufbau von Energiegenossenschaften vermittelt. Daraus hat sich eine Initiativgruppe aus Mainz und Rheinhessen gebildet, die die Gründung einer Bürgersolargenossenschaft Mainz vorantreibt.
In der Veranstaltung wird ein Überblick über den derzeitigen Strommarkt in Deutschland gegeben und anschließend die Zielsetzungen sowie die Organisation bis hin zur Finanzierung einer Genossenschaft, die Photovoltaikanlagen nach dem EEG betreibt, vorgestellt. Die Möglichkeit, sich als Gründungsmitglied einzubringen, besteht.
Referenten sind Dipl.-Geograph Christoph Albuschkat und Dipl.-Volkswirt Dr. Michael E. Coridaß. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Pressemitteilung Mehr... (PDF, 38 KB)
Ausstellung bis 16.09.2010
"Gebäudeintegrierte Solartechnik"
Die Solarenergienutzung in und an Gebäuden ist im Rahmen des energieeffizienten Bauens ein zentrales Thema. Solartechnische Systeme sollten selbstverständliche Bestandteile innovativer Gebäudehüllen wie auch Bausteine energetischer Sanierung sein.
Nach der Sommerpause startet das neue Halbjahresprogramm mit der Wanderausstellung „Gebäudeintegrierte Solartechnik“. Gezeigt werden die Ergebnisse der Architektenwettbewerbe des Solarenergieförderverein Bayern e.V. www.sev-bayern.de, der auch Eigentümer der Ausstellung ist. Die dokumentierten Projekte umspannen 10 Jahre der indirekten Solarenergienutzung an Gebäuden und geben einen Einblick in architektonische Entwicklungen und technische Möglichkeiten des solaren Bauens. Die Bandbreite reicht von relativ einfachen Einfamilienhäusern bis zu sehr komplexen Institutsgebäuden. Neben der architektonischen Gesamtqualität bewertete die Jury vor allem inwieweit die Solartechnik gestaltprägend eingesetzt ist.
Bei der Eröffnung am 19.08. sprachen Ministerialrat Herbert Sommer, Dialog Baukultur Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Krippner, Georg-Ohm-Hochschule Nürnberg, „Über das Spannungsfeld von Ästhetik-Ökologie-Technik“. Solarwärme werde zum Heizungsstandard und Solarstrom sei auf Wachstumskurs, so Krippner. Schon ab 2030 werde Phtovoltaik den günstigsten Strompreis erzeugen. Solartechnik ästhtisch und formgebend in ein Gebäude zu integrieren, sei eine Herausforderung für Architekten. Prof. Krippner ist Mitglied des Solarfördervereins und war Mitglied der Jury im Wettbewerb. Der erste Preis ging an "Marché International, Support Office" von Beat Kämpfen, Büro für Architektur.
In der Ausstellung liegt die Broschüre zu den Wettbewerben zum Mitnehmen aus.
Pressebeitrag der "Mainzer Allgemeinen Zeitung" Mehr... (PDF, 521 KB)
Pressemitteilung Mehr... (PDF, 38 KB)
"Gebauter Aufbruch" erschienen
Die Dokumentation zur Veranstaltungsreihe "Neue Synagogen" ist unter dem Titel "Gebauter Aufbruch - Neue Synagogen in Deutschland" erschienen. Mit finanzieller Unterstützung des Dialog Baukultur, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, wurde das Buch beim Verlag Schnell + Steiner, www.schnell-und-steiner.de, verlegt.Wir danken unseren weiteren Sponsoren:
- LBS, Bausparkasse der Sparkassen
- Beton Marketing West
- Bauunternehmung Carl Gemünden GmbH und Ko. KG
- Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Der Dialog Baukultur ist eine ressortübergreifende Initiative des Landes Rheinland-Pfalz und wird federführend vom Ministerium der Finanzen und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz getragen. Mehr...