Baudurchführung in der Landschaftsarchitektur - Schnittstellenproblematik sowie Bedenken und Behinderung

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Ausgehend von den vertraglichen Pflichten des Landschaftsarchitekten in der Objektüberwachung und den rechtlichen Grundsätzen, werden anhand konkreter Fallbeispiele Problemfälle in Bezug auf typische Schnittstellen in der Planungs- und insbesondere Ausführungsphase aus fachlicher und juristischer Sicht besprochen.

Seminar:
22069

Termin:
03. Dezember 2022 09:30 Uhr - 17:00 Uhr

Referententeam:
Dipl.-Ing. Uwe Fischer, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, Eching/Günzenhausen | Arndt Kresin, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, München

Teilnehmergebühr:

150,- € / 185,- € Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6 55118 Mainz


Das Seminar richtet sich an berufserfahrene Landschaftsarchitekten/-innen, ist aber auch für Berufseinsteiger geeignet. Das Seminar zählt zur Vortragsreihe Baudurchführung in der Landschaftsarchitektur. Jeder Teil hat einen eigenen Schwerpunkt und ist auch als Einzelseminar geeignet.

Im Spannungsfeld zwischen Bauherrn und ausführenden Unternehmen ist es Aufgabe des Landschaftsarchitekten, den Bauablauf sowohl fachlich als auch wirtschaftlich und zeitlich zu überwachen mit dem Ziel, durch seine Leistung ein mangelfreies und funktionstaugliches Werk herbeizuführen. Zugleich ist der Landschaftsarchitekt verpflichtet, dabei den Bauherrn in erster Linie fachlich und im Rahmen seiner Sachwalterpflicht auch baurechtlich zu informieren, aufzuklären und zu beraten.

Ausgehend von den vertraglichen Pflichten des Landschaftsarchitekten in der Objektüberwachung und den rechtlichen Grundsätzen werden anhand konkreter Fallbeispiele Problemfälle in Bezug auf typische Schnittstellen in der Planungs- und insbesondere Ausführungsphase aus fachlicher und juristischer Sicht besprochen. Es werden zugleich Haftungsfallen für den Architekten erläutert und Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des rechtlichen Hintergrunds, in der Hauptsache des VOB/B-Vertrags, aufgezeigt.

Inhalt:

  • Vertragliche Pflichten des Landschaftsarchitekten
  • Haftung des Architekten bei Verstoß  gegen Überwachungspflichten
  • Aufklärungs-, Informations- und Beratungspflichten ggü. Bauherrn
  • Schnittstellenerkennung und Schnittstellenbearbeitung
  • Gegenstand und Umfang der Überwachungspflicht des Architekten
  • Prüfung von Planungsleistungen Dritter
  • Prüfung von Vorarbeiten und bauseitig gestellten Materialien
  • Anarbeiten an Vorleistungen und Bestand (Baugrund, Sparten im Baufeld, Dachabdichtung, Fassadenanschlüsse)
  • Umgang mit Bedenken- und Behinderungsanzeigen
  • Bedenkenanzeige und Mängelhaftung
  • Bauzeitverlängerung und Mehrvergütung

 

Zur Information:
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