Vom EnEG (EnEV) und EEWärmeG zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) - Gestalterische und konstruktive Auswirkungen

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Bundesregierung und Bundesrat haben dem "Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude" kurz GEG zugestimmt. Hierin wird das bisherige Energieeinspargesetz (und hierin die Energieeinsparverordnung) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz zu einem Gesetz zusammengeführt.

Seminar:
21082

Termin:
06. Dezember 2021 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Referent:
Dipl.-Ing. Stefan Horschler, Architekt, Hannover

Teilnehmergebühr:

150,- € / 185,- € Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Hindenburgplatz 6

55118 Mainz


Bundesregierung und Bundesrat haben dem "Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude" kurz GEG zugestimmt. Hierin wird das bisherige Energieeinspargesetz (und hierin die Energieeinsparverordnung) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz zu einem Gesetz zusammengeführt. Grundsatz dieses Gesetz sollte ursprünglich sein, die bisherigen gesetzlichen Regelungen zu entbürokratisieren und zu vereinfachen.

Gleichzeitig musste mit dem Gesetz der EU-Richtlinie entsprochen werden, dass das energetische Niveau eines "Niedrigstenergiegebäudes" von den Mitgliedsstaaten fordert.

Mit dem neunen Gesetz ergeben sich für den Wohnungsbau nach wie vor drei alternative Nachweisverfahren und für den Nichtwohnungsbau wie bisher zwei Verfahren. Neben diesen nachweisrelevanten Inhalten werden im Gesetz eine Vielzahl von (neuen) mit geltenden Normen in Bezug genommen.

Folgende Aspekte werden im Einzelnen behandelt:

  • Anforderungen für zu errichtende Wohn- und Nichtwohngebäude
  • Folgen für den architektonischen Entwurf?
  • Anforderungsgrößen und Nachweismöglichkeiten sowie wesentliche Neuerungen der DIN V 18599 : 2018-09
  • die neue DIN 4108 Beiblatt 2 : 2019-06 im Zusammenhang mit Wärmedämm- und Wärmebrückenkonzepten
  • Auswirkungen für Planung- und Ausführung
  • Dichtheits- und Lüftungskonzepte, Auswirkungen der neuen DIN SPEC 4108-8 in Bezug auf Lüftungskonzepte und die neue Messnorm: DIN EN ISO 9972
  • Konkretisierungen im Kontext mit Änderungen von Bauteilen bestehender Gebäude
  • neue Nachweisführung für Ausbau und Gebäudeerweiterungen; was ist nachzuweisen bei Nutzungsänderungen
  • Befreiungen und Ausnahmen
  • Innovationsklausel


Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.
 

Zur Information:
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Unterrichtsstunden

Architektur – Innenarchitektur – Stadtplanung