Bauphysikalische Aspekte der Altbausanierung – Grundlagen

Das auf Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger ausgerichtete Seminar beginnt mit der Darstellung der für die Gebäudesanierung relevanten bauphysikalischen Regelwerke und Anforderungen und der Erörterung deren Auslegungsspielraums mit dem Ziel, die bauphysikalische Planungsflexibilität und -sicherheit zu erhöhen. Wichtige bauphysikalische Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes werden aufgefrischt und prinzipielle Planungsgrundsätze daraus hergeleitet. Daran anschließend werden die für die Gebäudesanierung typischen Bauteilaufbauten und Bauteilanschlüsse, wie Wärmedämmverbundsysteme, Innendämmungen, Fachwerkwände sowie belüftete und unbelüftete Dächer aus bauphysikalisch-baukonstruktiver Sicht behandelt.

Seminar:
18515

Termin:
05. Juni 2018 10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Referent:
Prof. Dipl.-Ing. Rainer Pohlenz, Architekt, ö.b.u.v.S.V. für Schallschutz, Aachen

Teilnehmergebühr:
80,- €

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Ort:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz
Anfahrt

Die Seminarreihe „Basiswissen für Absolventen in der Praxis (AiP)“ richtet sich vorrangig an alle Hochschulabsolventen, die in absehbarer Zeit eine Eintragung in die Architektenliste beabsichtigen.

Die Sanierung des Gebäudebestands gehört seit langem zu den wesentlichen Aufgaben von Architekturbüros. Sie macht vielfach den überwiegenden Teil ihres Auftragsvolumens aus und umfasst sowohl die Restaurierung historisch wertvoller Bausubstanz als auch die Instandsetzung und energetische Ertüchtigung profaner Vor- und Nachkriegbauten bis hin in die 90er Jahre. Nicht selten ist mit der Sanierung zugleich auch eine Nutzungsänderung oder Gebäudeerweiterung verbunden.

Das auf Berufsanfänger ausgerichtete Seminar beginnt mit der Darstellung der für die Gebäudesanierung relevanten bauphysikalischen Regelwerke und Anforderungen und der Erörterung deren Auslegungsspielraums mit dem Ziel, die bauphysikalische Planungsflexibilität und -sicherheit zu erhöhen. Wichtige bauphysikalische Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes werden aufgefrischt und prinzipielle Planungsgrund-sätze daraus hergeleitet. Daran anschließend werden die für die Gebäudesanierung typischen Bauteil-aufbauten und -anschlüsse, wie Wärmedämmverbundsysteme, Innendämmungen, Fachwerkwände sowie belüftete und unbelüftete Dächer aus bauphysikalisch-baukonstruktiver Sicht behandelt.

Die Teilnehmerinnen haben Gelegenheit, während der Vorträge individuelle Fragestellungen zu diskutieren.

Seminarablauf

Wärme- und feuchtetechnische Anforderungen

  • EU-Gebäuderichtlinie
  • EnEV
  • DIN 4108 - Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden

Bauphysikalische Prozesse

  • Tauwasserbildung im Bauteilquerschnitt und auf der Bauteiloberfläche
  • Schimmelpilzbildung und Strategien zu deren Vermeidung
  • Bedeutung der Atmungsfähigkeit von Bauteilen
  • Luftdichtheit von Wänden und Dächern

Problemstellungen bei der nachträglichen Dämmung von Bauteilen

  • Wände mit Außendämmung, Kerndämmung, Innendämmung, Fachwerk
  • Geneigte und flache Dächer

Auswirkung von Wärmeschutzmaßnahmen auf den Schallschutz

  • Wärmedämmverbundsysteme und Innendämmung
  • typische Schallschutzprobleme, Konstruktionsempfehlungen für die Altbausanierung

Themenbereich:
1.2 Ausschreibung / Vergabe / Abrechnung / Koordination (8 Stunden)

siehe Satzung "Grundsätze über Inhalt und Umfang der Fortbildungsmaßnahmen für Absolventen in der Praxis (AiP)" Mehr (PDF, 28 KB)

 

 

8 Unterrichtsstunden