24. November 2021

Neue Heizkosten-Verordnung kommt ab 2022

Im Kern der Neuregelung stehen die Fernablesbarkeit sowie mehr Informationen für Nutzer. Zählerstände müssen in Zukunft nicht mehr manuell abgelesen werden.

Ein transparenter Energieverbrauch ist eine zentrale Voraussetzung, damit nicht nur EIgentümer, sonoder auch Mieter gezielt Kosten und CO² einsparen. Deshalb verpflichtet die neue Heizkosten-Verordnung (HeizkostenV) alle Gebäudeeigentümer, ihren MIetern für jeden Monat des Jahres den genauen Heizenergieverbrauch mitzuteilen. So sollen zusätzliche Impulse für ein energiesparendes Verhalten gesetzt und Einsparptentiale besser erkannt werden.

Die Pflicht, die Mieter zu informieren, gilt für alle Mietwohnungen, in denen bereits fernablesbare Wärmezähler installiert sind. Bei Neuinstallationen sind diese seit Oktober 2020 verpflichtend. Bis Ende 2026 müssen alle alten Wärme- und Warmwasserzähle nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Neu eingebaute fernablesbare Messgeräte oder entsprechend nachgerüstete Systeme müssen mit den Systemen anderer Anbieter interoperabel sein.

 Die HeizkostenV enthält Regelungen zur 

  • Fernablesbarkeit von Ausstattungen zur Verbrauchserfassung, 
  • Verbrauchsinformation von Endnutzern und zu 
  • Informationen, die in der jährlichen Abrechnung enthalten sein müssen. 

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