Das integrierte Handlungskonzept - Planungsinstrument für die städtebauliche Entwicklung

In dieser Fortbildung werden die rechtlichen Grundlagen, die Inhalte und Anforderungen an ein integriertes Handlungskonzept sowie die Zeit- und Kostenplanung vermittelt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird dadurch ein strategisches Handeln und Steuern der komplexen städtebaulichen Herausforderung mit dem Ziel einer Gesamtbetrachtung ermöglicht.

Seminar:
1794

Termin:
05. Dezember 2017 10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Referent:
Dipl.-Ing. Raimund Mirgeler, Architekt und Stadtplaner, Bornheim.

Teilnehmergebühr:
AiP 80,- € / Mitglieder 165,- € / Gäste 195,- € / (Dieses AiP Seminar ist auch für Mitglieder zum Mitgliederpreis geöffnet)

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Ort:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz
Anfahrt

Das Seminar "Das integrierte Handlungskonzept" richtet sich gleichermaßen an Absolventen in der Praxis (AiP), sowie auch an Mitglieder.

Inhalt:

Die Städtebauförderung ist ein differenziertes Programm zur Unterstützung der Entwicklung, Erneuerung, Modernisierung und Revitalisierung sowohl von ganzen Städten als auch von Stadtteilen, aber auch des besiedelten ländlichen Raumes. Ein integriertes Handlungskonzept ist in der Regel Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln insbesondere von Städtebaufördermitteln.

Es bildet die konzeptionelle Grundlage für die nachhaltige Aufwertung von Quartieren. Es kann durch die Gemeinde selbst oder in Zusammenarbeit mit Planungsbüros erstellt werden.

Fest steht, dass der Beginn jeder städtebaulichen Überlegungen einer ganzheitlichen städtebaulichen Planung bedarf. Dabei spielen Faktoren der Anpassung an sich ständig verändernde städtebauliche Gegebenheiten eine wichtige Rolle. Die Einbeziehung aller handelnden Akteure in den Planungs- und Durchführungsprozess stellt eine zusätzliche Herausforderung in diesem anspruchsvollen interaktiven Prozess dar.

Die rechtliche Grundlage von Fördermöglichkeiten finden sich unter anderen im „besonderen Städtebaurecht“ des Baugesetzbuches wieder. Ergänzt werden diese Bestimmungen durch die Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Ländern sowie die Städtebauförderrichtlinien des Landes NRW.

Ziel des Seminars ist, den Planern die baufachliche und förderrechtliche Komplexität näher zu bringen und über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren. Die einzelnen Arbeitsschritte eines Förderantrages von der Antragstellung über die Durchführung der bewilligten Maßnahme bis zum Ausstellen des Verwendungsnachweises werden erläutert.

Um einem Förderantrag zum Erfolg zu verhelfen, muss er nicht nur gründlich vorbereitet, sondern auch präzise gestellt werden. Diese Arbeitsschritte werden überwiegend von selbständigen Planungsbüros im Auftrag von Kommunen erarbeitet.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Allgemeine Bestimmungen der Städtebauförderung
  • Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzepts unter dem Gesichtspunkt des

Gesamtmaßnahmenprinzips

  • Das Antragsverfahren
  • Die Bewilligung und mögliche Änderungen in der Planung
  • Der Verwendungsnachweis

Zielgruppen:           

  • Stadtplanerinnen und Stadtplaner
  • Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten
  • Architektinnen und Architekten
  • Kommunale Bedienstet

In der einstündigen Mittagspause besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. (Das Mittagessen ist nicht in der Seminargebühr enthalten).

Themenbereich:
2.1 Planungsmanagement/ Organisation und Kommunikation (8 Stunden) oder
2.2 Kommunale Infrastrukturplanung / Sonderthemen der Stadtplanung (8 Stunden)

siehe Satzung "Grundsätze über Inhalt und Umfang der Fortbildungsmaßnahmen für Absolventen in der Praxis (AiP)" MEHR

8 Unterrichtsstunden