Baudurchführung in der Praxis der Landschaftsarchitektur - Schnittstellenproblematik sowie Bedenken und Behinderung

Schnittstellenerkennung und Schnittstellenbearbeitung, Besprechung typischer Schnittstellen in der Planungs- und Ausführungsphase, Gegenstand und Umfang der Prüf- und Überwachungspflicht des Architekten, Umgang mit Bedenken und Behinderungen, Hinweis- und Beratungspflichten gegenüber dem Bauherrn.

Seminar:
19024

Termin:
11. Mai 2019 09:30 Uhr - 17:00 Uhr

Referententeam:
Dipl.-Ing.Uwe Fischer, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, Eching/Günzenhausen und Arndt Kresin, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, München

Teilnehmergebühr:
180,- / 215,- Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Veranstaltungsort:
Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz
Rheinstraße 55
55116 Mainz
Anfahrt

Das Seminar richtet sich an berufserfahrene Landschaftsarchitekten/-innen, ist aber auch für Berufseinsteiger geeignet. Das Seminar zählt zur Vortragsreihe Baudurchführung in der Praxis der Landschaftsarchitektur. Jeder Teil hat einen eigenen Schwerpunkt und ist auch als Einzelseminar geeignet.

Im Spannungsfeld zwischen Bauherrn und ausführenden Unternehmen ist es Aufgabe des Landschaftsarchitekten, den Bauablauf sowohl fachlich als auch wirtschaftlich und zeitlich zu überwachen mit dem Ziel, durch seine Leistung ein mangelfreies und funktionstaugliches Werk herbeizuführen. Zugleich ist der Landschaftsarchitekt verpflichtet, dabei den Bauherrn in erster Linie fachlich und im Rahmen seiner Sachwalterpflicht auch baurechtlich zu informieren, aufzuklären und zu beraten.

Ausgehend von den vertraglichen Pflichten des Landschaftsarchitekten in der Objektüberwachung und den rechtlichen Grundsätzen werden anhand konkreter Fallbeispiele Problemfälle in Bezug auf typische Schnittstellen in der Planungs- und insbesondere Ausführungsphase aus fachlicher und juristischer Sicht besprochen. Es werden zugleich Haftungsfallen für den Architekten erläutert und Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des rechtlichen Hintergrunds, in der Hauptsache des VOB/B-Vertrags, aufgezeigt.

Auszug aus dem Inhalt:

  • Vertragliche Pflichten des Landschaftsarchitekten
  • Haftung des Architekten bei Verstoß  gegen Überwachungspflichten
  • Aufklärungs-, Informations- und Beratungspflichten ggü. Bauherrn
  • Schnittstellenerkennung und Schnittstellenbearbeitung
  • Gegenstand und Umfang der Überwachungspflicht des Architekten
  • Prüfung von Planungsleistungen Dritter
  • Prüfung von Vorarbeiten und bauseitig gestellten Materialien
  • Anarbeiten an Vorleistungen und Bestand (Baugrund, Sparten im Baufeld, Dachabdichtung, Fassadenanschlüsse)
  • Umgang mit Bedenken- und Behinderungsanzeigen
  • Bedenkenanzeige und Mängelhaftung
  • Bauzeitverlängerung und Mehrvergütung

 

In der einstündigen Mittagspause besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. (Das Mittagessen ist in der Seminargebühr enthalten.)

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Unterrichtsstunden

Landschaftsarchitektur