Interdisziplinäre Schnittstellenprobleme erkennen und vermeiden

Das erste eigenverantwortlich geplante Gebäude, wartet in der Phase der Umsetzung in die gebaute Realität, mit so manchen Tücken und Fallstricken auf. Diese von Vorneherein zu umgehen bzw. im Ansatz bereits zu vermeiden ist das vorrangige Ziel dieses Seminars.

Seminar:
19515

Termin:
24. Mai 2019 10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Referent:
Dipl.-Ing. Andreas Hammer, Architekt, Mainz

Teilnehmergebühr:
80,- €

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Veranstaltungsort:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz
Anfahrt

Die Seminarreihe „Basiswissen für Absolventen in der Praxis (AiP)“ richtet sich vorrangig an alle Hochschulabsolventen, die in absehbarer Zeit eine Eintragung in die Architektenliste beabsichtigen.

Inhalt:

Das erste eigene oder eigenverantwortlich geplante Gebäude (ob klein oder groß), wartet in der Phase der Objektüberwachung, also bei der Umsetzung in die gebaute Realität, mit so manchen Tücken und Fallstricken auf. Diese von Vorneherein zu umgehen bzw. im Ansatz bereits zu vermeiden, ist das vorrangige Ziel dieses Seminars. Anhand von realitätsnahen Praxisbeispielen werden thematische Blöcke vorgestellt und erklärt.

Schnittstellen während der Entwurfsplanung festlegen:

  • Was sind Schnittstellen? Wo treten sie auf?  Was steckt genau dahinter?
  • Schnittstellenliste erstellen und mitführen – Aufbau einer Liste, Check, Kontrolle und Ergänzung
  • Entwurfsthematisch relevante Schnittstellen

Problematische Schnittstellen in der Ausführungsphase:

  • Die Kunst des „Fügens“

Schnittstellen der Gewerke auf der Baustelle:

  • Die Baustelle und ihre spezifischen Eigenheiten
  • Gewerke- Abhängigkeiten
  • Wetter- Abhängigkeiten
  • Grundstück/Boden – Abhängigkeiten
  • Einzelinteressen- Abhängigkeiten

Besonderheiten bei Großprojekten:

  • Anzahl der Beteiligten – größere zeitliche Ausmaße
  • „kleine Fehler“ haben große Auswirkungen
  • wachsende Mitarbeiterstruktur – steigende Schnittstellenprobleme – höhere Fehleranfälligkeit
  • Ausfall eines Gliedes im Prozess (Fachplaner, Firma, etc.) führt zu enormen Abweichungen vom Geplanten

Fazit:                          

Am Ende des Seminars stehen die Reifung des Bewusstseins und die Schärfung des eigenen Blicks für die Vermeidung von planerischen und technischen Problempunkten, denn im Wesentlichen hat Projekt- und Bauleitung viel mit „antizipieren“ von möglichen Unklarheiten und Problemen zu tun. Das „Vorausahnen“ wo etwas in Schieflage geraten könnte, wo Themen zu komplex und zu undurchdringlich werden und die Folgerung von logischen Konsequenzen, um diesen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, ist erklärtes Ziel dieses Seminars. Denn: Schwierigkeiten und Herausforderungen gibt es auch so noch genug!

In der ca. einstündigen Mittagspause (nach Absprache zwischen Referent und Teilnehmern) besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. (Das Mittagessen ist nicht in der Seminargebühr enthalten)

Themenbereich:
1.2 Ausschreibung/Vergabe/Abrechnung/Koordination/Überwachung (8 Stunden)

siehe Satzung "Grundsätze über Inhalt und Umfang der Fortbildungsmaßnahmen für Absolventen in der Praxis (AiP)" MEHR

Zur Information:
Mit der Anmeldung zu diesem Seminar erklären Sie sich bereit, dass wir Ihre Teilnehmerdaten elektronisch weiterverarbeiten. Anders kann leider eine Teilnahme an dem Seminar nicht gewährleistet werden. Hier können Sie die unseren Hinweis zur Datenverarbeitung gem. § 13 DS GVO einsehen: MEHR