Von der EnEV und EEWärmeG zum Gebäudeenergiegesetz

Ausgebucht - Wiederholungstermin am 03.12.2019 +++ Die Bunderegierung hat sich entschieden die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz zu einem modernen Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammenzuführen.

Seminar:
19029

Termin:
04. Juni 2019 10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Referent:
Dipl.-Ing. Stefan Horschler, Architekt, Hannover

Teilnehmergebühr:
180,- / 215,- Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Veranstaltungsort:
Haus am Dom, Erbacher Hof
Liebfrauenplatz
55516 Mainz

Ferner ist beabsichtigt mit dem GEG das Ordnungsrecht zu entbürokratisieren und zu vereinfachen. Die Anforderungen des EU-Rechts sollen zum 1. Januar 2019 für öffentliche Gebäude und zum 1. Januar 2021 für alle Gebäude umgesetzt werden.

Im Januar 2017 und November 2018 waren bereits erste Entwürfe vorgestellt worden. Im Gegensatz zum ersten Entwurf waren in der Ausgabe 2018 keine Verschärfungen der Anforderungen enthalten. Bei genauem Hinsehen ergeben sich sogar Entschärfungen.

Für den Wohnungsbau gibt es künftig nach wie vor drei alternative Nachweisverfahren und auch für den Nichtwohnungsbau wie bisher zwei Verfahren. Das Seminar bezieht sich auf den aktuellen Stand der Gesetzgebung und behandelt wesentliche Neuerungen.

Folgende Aspekte werden im Einzelnen behandelt:

  • Anforderungen für zu errichtende Wohn- und Nichtwohngebäude
  • Anforderungsgrößen und Nachweismöglichkeiten Grundzüge der neuen DIN V 18599
  • Aufnahme von CO2-Emissionskennwerten
  • Wärmedämm-, Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepte welche Konsequenzen ergeben sich für die Architektur?
  • Änderung bestehender Gebäude als Anlass für energetische Nachweise?
  • Gebäudeerweiterungen und Nutzungsänderungen
  • Befreiungen und Ausnahmen
  • Quartierlösungen“ und Innovationsklausel

In der einstündigen Mittagspause besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. (Das Mittagessen ist in der Seminargebühr enthalten.)

Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.

8

Unterrichtsstunden

Architektur – Innenarchitektur – Stadtplanung