Aus Alt wird Neu – Bauen im Bestand und Neubau mit Holz

ABGESAGT
Im Bestand führen unerkannte Schäden oft zu erheblichen Mehrkosten und Bauverzögerungen. Das Seminar befasst sich mit der Erkennung von Holzschäden bis zur fachgerechten Sanierung. Schäden durch Feuchtigkeit im Neubaudachstuhl werden im zweiten Teil bearbeitet. Abschließend wird auf die richtige Planung und Ausführung von Holzterrassen eingegangen.

Seminar:
19074

Termin:
12. November 2019 10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Referent:
Dipl.-Holzwirt Björn Dinger, ö.b.u.v. SV, Köln

Teilnehmergebühr:
180,- € / 215,- € Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Veranstaltungsort:
Hofgut Donnersberg
Außerhalb (Verlängerung der Raiffeisenstraße/Hauptstraße) 2 - 3
55578 Vendersheim

Zunehmend werden bestehende Bauwerke nicht abgerissen, sondern umgebaut oder modernisiert. In diesen Gebäuden dienen Holzbalken oftmals als wesentliche Tragelemente. Die Praxis zeigt, dass unerkannte Schäden oft zu erheblichen Mehrkosten und Bauverzögerungen führen. Das Seminar befasst sich mit der Erkennung von Holzschäden bei einer Erstbegehung bis hin zur fachgerechten Sanierung. Es werden typische Schadensbereiche und Hinweise auf Schäden benannt, die für eine Ersteinschätzung des Objektes hilfreich sind. Typische Holzschädlinge und die Vorteile einer frühzeitigen Schadensanalyse des Objektes werden vorgestellt. Abschließend werden auf die fachgerechte Sanierung der Holzschäden und die Vorgaben aus dem Holzschutz eingegangen.

Der zweite Teil des Seminares befasst sich mit Schäden an Holz im Neubau. Hierbei stehen die Vermeidung und Sanierung von Schäden an Holz durch erhöhte Feuchtebelastungen im Dach im Fokus. Der letzte Seminarteil geht auf Anforderungen an die Materialien, die Planung und die Ausführung im Terrassenbau ein.


1.    Bauen im Bestand (von der Erstbesichtigung bis zur Sanierung)
a.    Erstbegehungen von Altbauten:
I.    Wo kann Holz vorkommen?
II.    Welche Schäden können vorkommen und wo?
III.    Typische Hinweise auf Schädlinge
(Vorstellung einiger Schädlinge und deren Erkennungsmerkmale)
IV.    Hinweise auf eine Holzschutzmittelbehandlung

b.    Schadensanaylse, Bestandserhebung
I.    Planungs- und Kostensicherheit durch Schadensanalyse
II.    Welche Holzbauteile sollten wo und wie kontrolliert werden?

c.    Planung der Sanierung von Holzschäden aus Holzschutzsicht:
I.    Normative Vorgaben (DIN 68800-4)
II.    Regelsanierung von Schäden durch Fäulnispilze
III.    Regelsanierung bei Hausschwammbefall (Was ist zu berücksichtigen? Welche Firmen dürfen es ausführen?)
IV.    Abweichung von der Regelsanierung
(Wann, wie und was ist zu berücksichtigen?)
V.    Organisatorischer Holzschutz
VI.    Gebrauchsklassen und Anwendung von Hölzern
(Wie erfolgt die Einstufung? Wie kann ich die GK 0 erreichen?)

2.    Holzschäden im Neubau vermeiden
VII.    Typische Schäden an Hölzern im Dach
VIII.    Vermeiden von Schimmelpilzbefall in Dachstühlen

3.    Terrassen und Balkonbeläge aus Holz



In der einstündigen Mittagspause besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. (Das Mittagessen ist in der Seminargebühr enthalten.)

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Unterrichtsstunden

Architektur – Innenarchitektur