Wohnen am Beispiel des Siedlungsbaus der 1920er Jahre

Eine Lehrerfortbildung aus dem Themenfeld "Schule und Architektur" in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz.

Termin:
29. April 2021 09:30 Uhr - 17:00 Uhr

Lehrgangsleiter:
Dr. Dr. Arne Winkelmann, Frankfurt am Main

Teilnehmergebühr:

kostenfrei (mit Imbiss)

Die 1920er Jahre sind die Hochzeit des sozialen Wohnungsbaus. Durch den demokratischen Gesellschaftsentwurf sollten nun alle Bürger zu adäquaten Wohnungen kommen. Das Bauhaus, das Neue Frankfurt, die Wohnungsbaugesellschaften von Berlin, Magdeburg, Wien und anderen Großstädten arbeiten intensiv an Lösungen für diese Bauaufgabe. In Rheinland-Pfalz sind die Westendsiedlung und die Ebertsiedlung in Ludwigshafen herausragende Wohnungsbauprojekte dieser Zeit.

Die deutschen Architekten sind die Vorreiter dieser Entwicklung und forschen intensiv an der Wohnung für das Existenzminimum, an neuen Baukonstruktionen und Gebäudetechnik. Mit „Licht, Luft und Sonne“ sollten gesunde Wohnungen entstehen, für den „neuen Menschen“.

Die Siedlung dieser Ära sind vielerorts anzutreffen und erfüllen noch immer ihre hochgesteckten Ziele. Was lässt sich nach gut hundert Jahren immer noch von ihnen lernen? Wie können sie als Modelle für ein Wohnen unter dem Schlagwort Minimalismus fungieren? Der Siedlungsbau der 1920er ist aktueller denn je.

Das Programm startet nach der Begrüßung mit einem Vortrag zum „Siedlungsbau der 1920er Jahre“. Es folgt ein Stadtteil-Spaziergang durch die Mainzer Siedlung „Am Fichteplatz“ (1928). Nach einem Imbiss wird beim Workshop „Die eigene Siedlung“ mit Hilfe von Bastelbögen für verschiedene Gebäudetypologie gebaut und evaluiert.

Anmeldung

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, aber auch an Architekturvermittlung interessierte Mitglieder der Architektenkammer können am anerkannten Seminar teilnehmen. Der Link zu der Veranstaltung auf Fortbildung online des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz: MEHR

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Architektur – Innenarchitektur – Stadtplanung