Architektur der Nachkriegsmoderne

Rathaus Mainz, Abendansicht
Das Mainzer Rathaus von Architekt Arne Jacobsen (1973)
Foto: Bildnummer: OEF012 | © Landeshauptstadt Mainz

Eine Fortbildung für Lehrkräfte aus dem Themenfeld "Schule und Architektur" in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz.

Termin:
09. Juli 2022 09:30 Uhr - 17:00 Uhr

Referent:
Dr. Dr. Arne Winkelmann

Teilnehmergebühr:

kostenfrei

Die Moderne kam nach dem Zweiten Weltkrieg - quasi als Re-Import – ab den 1950er Jahren wieder zurück nach Deutschland. Die Lehrenden des Bauhauses hatten sie im Exil in den USA weiterentwickelt und dominierten mit ihrer Formensprache das Bauwesen der westlichen Welt. Der Wiederaufbau des zerstörten Deutschlands und die Bekämpfung der Wohnungsnot brachten eine Vielzahl an Gebäuden hervor, die durch Schlichtheit und Einfachheit geprägt waren.

Doch diese Reduktion zeigte bis in die frühen 1970er Jahre auch eine gewisse Monotonie und Uniformität der Architektur, die es bis heute schwermacht, die Qualitäten der Nachkriegsmoderne ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die geringe Würdigung der Architektur zeigt sich zum Beispiel auch in der Bezeichnung „Bauwirtschaftsfunktionalismus“. Unterschiedliche Meinungen zum Wert der Gebäude offenbaren sich besonders, wenn über deren Erhalt und Sanierung contra Abbruch in der Gesellschaft diskutiert wird.

Worin bestehen nun die Qualitäten dieser Bauten? Warum sind sie schützenswert? Und gab es verschiedene Richtungen und Tendenzen in der Nachkriegsarchitektur?

Programm

  • Eintreffen + Kaffee
  • Vortrag „Nachkriegsmoderne“
  • Stadtspaziergang (Mainzer Rathaus von Arne Jacobsen, Gutenbergplatz)
  • kostenfreier Imbiss
  • Workshop „Betonfaltwerke“
  • Evaluation und Abschlussdiskussion

 Die Anmeldung erfolgt über das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz (Fortbildungskatalog  MEHR). Sobald die Veranstaltung buchbar ist, finden Sie an dieser Stelle den Link dorthin.