BIM für Büroinhaber - wie BIM gelingt und wie es scheitert

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Digitale Planung ist inzwischen etablierte Praxis. Der Schritt hin zum echten BIM-Prozess ist daher technisch eher klein. Die Hürden liegen in der internen Projekt- und Planungsorganisation. Florian Kraft, geschäftsführender Gesellschafter Stefan Forster GmbH und Torben Wadlinger berichten aus der eigenen Praxis und beantworten Fragen zu den Themen Planungsprozess, Honorar, etc.

Seminar:
22059

Termin:
06. Oktober 2022 17:00 Uhr - 18:30 Uhr

Referententeam:
Dipl.-Ing. Florian Kraft, Architekt, Frankfurt am Main | Dipl.-Ing. Torben Wadlinger, Architekt, Frankenthal

Teilnehmergebühr:

kostenfrei

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6 55118 Mainz


Digitale Planung ist schon lange etablierte Praxis. Der Schritt hin zum echten BIM-Prozess ist aus technischer Sicht eher klein. Die eigentlichen Hürden liegen daher in der traditionellen Projekt- und Planungsorganisation sowie einem veralteten oder falschen Wissen was BIM tatsächlich bedeutet und welche Möglichkeiten sich aus dem Ausschöpfen der Digitalisierung ergeben.

Die wichtigste Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Inhaber, Geschäftsführer und leitenden Angestellten. Sie sind es, die die inneren Rahmenbedingungen schaffen, um von einer konventionellen zu einer modellbasierten prozessoralen Planung zu wechseln. Dieser Wechsel der Planungsmethode ist umso schwieriger, je größer das Büro ist. Denn um das Scheitern eines BIM-Projekts zu vermeiden, darf man keinesfalls in alte Planungsmuster verfallen. Neben der fachlichen Kompetenz eines Projektleiters sind hier insbesondere dessen menschliche Qualitäten gefragt, denn BIM ist über weite Strecken Kommunikation und Organisation.

Das vernetzende Wesen des BIM-Prozesses stellt die Arbeit der Architekten als koordinierendes Element wieder stärker in den Mittelpunkt. Diese wichtigen Tätigkeiten jetzt oder zukünftig anderen zu überlassen wäre fatal, denn das koordinierte Modell als simulierte Vorwegnahme des Gebauten stellt das zentrale Steuerungselement des gesamten Planungs- und Bauprozesses dar.

Nichts davon ist neu oder unerprobt. Tatsächlich sind derartige Planungsprozesse seit den 1960er Jahren unabhängig von der NASA und Walt Disney entwickelt worden, um große Projekte entwickeln und beherrschen zu können. Nach der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Automobilindustrie und der Softwareentwicklung ist es jetzt die Baubranche, die diese Technik zunehmend einsetzt.

BIM ist daher weniger eine planerische denn eine unternehmerische Entscheidung, die in ihrer Folge viele positive Effekte auslösen kann - angefangen mit höherer Planungssicherheit bis hin zu zusätzlichem Honorar für projektsteuernde Tätigkeiten.

Florian Kraft, geschäftsführender Gesellschafter Stefan Forster GmbH, und Torben Wadlinger berichten aus der eigenen Praxis und beantworten Fragen zu den Themen Planungsprozess, Honorar, etc.
 

Zur Information:
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Unterrichtsstunden

Architektur – Innenarchitektur – Landschaftsarchitektur – Stadtplanung