Schäden an flachen Dächern / Schäden an geneigten Dächern

2 Tage - Geöffnetes Modul des Lehrgangs Schäden an Gebäuden:
Mittwoch, 21.03.2018 / 10 -17.30 Uhr
Donnerstag, 22.03.2018 / 10 -17.30 Uhr
Erster Tag Flachdachabdichtungen: Fehlertolerante Bauweisen, Maßnahmen gegen die Folgen von Unterläufigkeit, Gefällegebung, Auffindbarkeit von Fehlstellen. Zweiter Tag Dächern aus Holz: Schutz gegen schädigende Tauwasserbildung, Diffusion und Konvektion in Dächern mit gedämmtem Holztragwerk.

Seminar:
1770A13

Termin:
21. März 2018 10:00 Uhr - 22. März 2018 17:30 Uhr

Referent:
Prof. Matthias Zöller, Dipl.-Ing., Architekt, ö.b.u.v.SV für Schäden an Gebäuden, Neustadt

Teilnehmergebühr:
360,- Euro Mitglieder, 430,- Euro Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6
55118 Mainz

Ort:
Hotel INNdependence
Gleiwitzer Straße 4
55131 Mainz
Anfahrt

Nach wie vor haftet Flachdächern ein schlechter Ruf an, diese seien nicht dicht zu bekommen, man solle sicherheitshalber grundsätzlich geneigte Dächer bauen. Diese Abneigung ist auf ein einfaches Problem zurückzuführen: das der Wasserunterläufigkeit, die eine Leckortung in vielen Fällen unmöglich macht und deswegen kleine Ursachen große Folgeprobleme bereiten.

Das Seminar beschäftigt sich mit den typischen Problemen der Flachdachplanung sowie mit dem Umgang bei Schäden und Mangelstreitigkeiten und stellt dabei die Regeln der neuen DIN 18531 vor.

  • Fehlertolerante Bauweisen, Maßnahmen gegen die Folgen von Unterläufigkeit, Gefällegebung, Auffindbarkeit von Fehlstellen.
  • Abdichtung von genutzten (als Terrassen genutzte, intensiv begrünte und mit Solaranlagen versehene) und nicht genutzten (ohne Schutzschichten, bekieste oder extensiv begrünte) Flachdächern
  • Qualitätsklassen: quo vadis, nachdem die neue Flachdachrichtlinie 2016 sich von ihnen gelöst hat?
  • Planungsvoraussetzungen für dauerhafte Abdichtungen, Bewertung von Unterschreitungen und Abweichungen von einer Gefälleplanung, Niveaugleiche Türschwellen
  • Praxisbewährung von Umkehrdachdämmungen


Geneigte Dächer bilden die in unseren Regionen traditionelle Dachform zum Feuchteschutz von Gebäuden. Gegenüber den historischen Bauweisen müssen moderne geneigte Dachkonstruktionen weitaus höhere Aufgaben erfüllen, die nicht nur im Regenschutz bestehen, sondern auch in erhöhten bauphysikalischen Anforderungen aus einem immer höheren Wärmeschutz. Die steigenden Anforderungen an die einzelnen Bauteilschichten führen zu Risiken bisher nicht bekannte Schadensfälle.

  • Regensicherheit, Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen
  • Bauphysikalischer Feuchtschutz hoch gedämmter Dächer,
  • Konstruktive Maßnahmen gegen Fäulnis von innen
  • Luft- und Winddichtungen
  • Holzschutz und Schimmelpilzbildung an Dachüberständen



16 Unterrichtsstunden