Tag der Architektour 2003: Großer...

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Tag der Architektour 2003: Großer Besucherandrang

Am 28. und 29. Juni 2003 hatte die Kammergruppe Mainz / Mainz-Bingen erstmals einen sogenannten "architektouren"-Bus eingestzt, der Interessenten kostenlos zu Projekten in und um Mainz fuhr. Das Interesse war sehr groß, der Bus voll besetzt.

Informationen zur Architektur des Klinikums, den Architekten, ihren Kollegen und Mitarbeiern finden Sie in dieser Bilddatenbank unter dem Titel "Mainz, Neubau der HNO"

Altrip

Umbau und Erweiterungsbau eines...

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Umbau und Erweiterungsbau eines Siedlungshauses

67122 Altrip

Reno e Adige- un incontro: Ein ortsbildprägendes Eckgebäude in Altrip wurde für die Bedürfnisse einer jungen Familie umgebaut. Dazu mussten störende Anbauten und Nebengebäude entfernt werden, außerdem war die Substanz des Ende des Zweiten Weltkrieges beschädigten Gebäudes angegriffen.

Erweitert wurde das Gebäude in seiner Längsachse, wodurch zur Straße hin eine einheitliche Linienführung entstand. Seitlich entstand ein neuer Eingangsbereich, der die ortstypische Haus-Hof-Bauweise wieder herstellt und sich gastlich dem Besucher öffnet. Die neugegliederten Räume im Innern orientieren sich zum Garten hin.

Andernach-Kell

Einfamilienhaus (2002)

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Einfamilienhaus (2002)

56626 Andernach-Kell

Das Einfamilienhaus ist in einem Neubaugebiet eines dörflichen Ortteiles von Andernach errichtet. Um die solaren Energiegewinne auszunutzen, orientiert sich das kompakte Wohnhaus zur Sonnenseite. Sämtliche Aufenthaltsräume, im Dachgeschoss mit Galerien, liegen südöstlich zum Garten hin und erhalten großzügige Fensterflächen. Gleichzeitig bietet sich eine hervorragende Aussicht in die Eifellandschaft. Die Nebenräume sind straßenseitig auf der nordwestlichen Seite angeordnet.

Auf einfache, kostengünstige Baukonstruktionen wurde viel Wert gelegt.

Andernach-Miesenheim

Bürgerhaus (2002)

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Bürgerhaus (2002)

56626 Andernach-Miesenheim

Das neue Bürgerhaus ist Rahmen für kulturelle Veranstaltungen und private Feierlichkeiten. Die Orientierung des Bürgersaals nach Süden setzt ein markantes städtebauliches Zeichen am Ortseingang von Miesenheim. Transparenz, Offenheit und Gastfreundschaft werden signalisiert. Umlaufende Fensterbänder und eine horizontale Holzlamellenstruktur gliedern die Fassade.

Die Grundrissorganisation wird geprägt von flexiblen und doppelten Raumnutzungen. Durch Funktionsüberlagerung von Nutz- und Verkehrsflächen wird eine Synthese aus funktionalen- und wirtschaftlichen Anforderungen erzielt.

Andernach-Miesenheim

Bürgerhaus (2000)

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Bürgerhaus (2000)

56626 Andernach-Miesenheim

Das neue Bürgerhaus ist Rahmen für kulturelle Veranstaltungen und private Feierlichkeiten. Die Orientierung des Bürgersaals nach Süden setzt ein markantes städtebauliches Zeichen am Ortseingang von Miesenheim. Transparenz, Offenheit und Gastfreundschaft werden signalisiert. Umlaufende Fensterbänder und eine horizontale Holzlamellenstruktur gliedern die Fassade.Die Grundrissorganisation wird geprägt von flexiblen und doppelten Raumnutzungen. Durch Funktionsüberlagerung von Nutz- und Verkehrsflächen wird eine Synthese aus funktionalen- und wirtschaftlichen Anforderungen erzielt.

Bad Kreuznach

Sanierung Mehrfamilienwohnhaus (2000)

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Sanierung Mehrfamilienwohnhaus (2000)

55545 Bad Kreuznach

Die Revitalisierung der ehemaligen „Wäscherei Seifert“, einem Baudenkmal aus dem Jahr 1880, ist durch die Sanierung und den Einbau von Wohnungen und einer Buchhandlung im Erdgeschoss in der Altstadt/Neustadt von Bad Kreuznach gelungen.

In einer Kombination von alter Bausubstanz und neuer Nutzung konnte das Gebäude kostengünstig erhalten und wiederbelebt werden. Die exponierte städtebauliche Lage, kleine nutzungsbezogene Details und ein frisches Farbkonzept unter Mithilfe der Denkmalpflege machen das Gebäude im sanierten Zustand jetzt zu einem Blickfang im Quartier.

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Wohnhaus (2003)

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Wohnhaus (2003)

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Das Wohnhaus liegt im Ahrtal, eingebettet zwischen der Ahrweiler Stadtmauer und den für diese Region typischen Weinbergen. Anlehnend an die klassische Moderne, scharfkantig, strahlend weiß und auf das wesentliche reduziert hebt sich der Baukörper ab.

Im Inneren gehen die Raumvolumina ineinander über und schaffen so Blickbeziehungen zwischen den versetzten Wohnebenen. Die Raumaufteilung verzichtet auf die typischen Grundrissklischees und ermöglicht trotz kleinster Fläche ein komfortables Wohnen ohne jegliches Gefühl von Enge aufkommen zu lassen.

Brennwerttechnik, eine Solaranlage sowie eine Anlage zur Wärmerückgewinnung sind grundlegende Elemente des Versorgungskonzeptes.

Bodenheim

Haus Kaufhold / Bauer (2002)

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Haus Kaufhold / Bauer (2002)

55294 Bodenheim

Auf einem kleinen, schmalen Grundstück (11m x 26m) sollte ein freistehendes Einfamilienhaus mit einem großzügigen Innenraumgefüge geschaffen werden. Das zweigeschossige Haus gliedert sich in einen Kern aus Sichtbeton und eine hölzerne Fassadenhülle.

Der Kern ähnelt einem sich über alle Geschosse erstreckenden, mächtigen Felsblock, in den skulptural Räume eingeschnitten sind und interessante Ein-, Aus- und Durchblicke bieten. Alle wesentlichen Funktionen des Hauses wie Küche, Bäder, Treppe, Lagerräume, Einbauschränke und Heizung sind hier untergebracht. Hölzerne Klappelemente ermöglichen die erforderlichen Raumabschlüsse.

Bodenheim

Umbau und Sanierung Bürgerhaus Dolles (2003)

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Umbau und Sanierung Bürgerhaus Dolles (2003)

55294 Bodenheim

Tag der Architektur 2004 in Rheinland-Pfalz - Bodenheim

Durch ein vor den aus dem 19.Jahrhundert stammenden drei, in unterschiedlichen Geschossebenen "gestapelten“ Weinkellern, angeordnetes Foyer werden alle Veranstaltungsräume und das ebenfalls neu erbaute Heimatmuseum barrierefrei erschlossen. Die Sanierung der Kreuz- und Tonnengewölbe, wie Weingewölbe, Dolleskeller und Kulturkeller zu Veranstaltungsräumen für unterschiedlichste Nutzungen, lässt diesen Gebäudeteil aus dem "Dornröschenschlaf“ erwachen. Bisher nicht gekannte Kleinode werden nun erlebbar. Die unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten ermöglichen eine sehr große und flexible Nutzung des Bürgerhauses.

Deidesheim

Wohnhaus mit Scheune als Büro, Neu- und Umbau...

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Wohnhaus mit Scheune als Büro, Neu- und Umbau (2002)

67146 Deidesheim

Durch Abbruch eines kleinen Winzerhauses bis auf den Gewölbekeller und Sanierung und Ausbau der Scheune in Verbindung mit einem neuen Treppenturm als Eingangs- und Verbindungsbauwerk entstand auf einem nur 288 qm großen Grundstück, umgeben von geschlossenen Nachbarfassaden, ein Ensemble um einen kleinen introvertierten Innenhof.

Der Treppenturm markiert den Eingang und verbindet beide Gebäudeteile Wohnhaus und Scheune (Büro). Wohnhaus und Scheune orientieren sich mit ihren großen Öffnungen auf den Gartenhof, während sich die Straßenseite, bis auf die großflächig verglaste Eingangsfassade des Treppenturms geschlossen monolithisch zeigt.

Dierdorf

Umbau Haus einer Ägyptologin (2002)

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Umbau Haus einer Ägyptologin (2002)

56269 Dierdorf

Das ungenutzte Objekt (ehemalige Scheune) aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts liegt im historischen Zentrum einer mittelalterlichen Kleinstadt im rheinischen Westerwald – ehemalige Residenz der Fürsten zu Wied – und ist Teil eines noch relativ gut erhaltenen spätbarocken Anwesens (Wohn- und Geschäftshaus).

Der Ausbau zu einer offenen Wohnstruktur betont die Materialspannung zwischen vorhandener Substanz (Bruchstein, unverputztes Ziegelmauerwerk, Holz und Schiefer) und zeitgemäßen Materialien (Stahl, Glas).

Eisenberg

Verwaltungsgebäude Gebr. Gienanth Eisenberg...

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Verwaltungsgebäude Gebr. Gienanth Eisenberg GmbH (1999)

67304 Eisenberg

Die Herausforderung bei der Planung des Verwaltungsgebäudes lag darin, ein repräsentatives, ansprechendes Gebäude zu entwickeln, das eng mit der vorhandenen Produktion verbunden ist.

Das mittig angeordnete vollverglaste Treppenhaus erschließt die von außen ablesbaren verschiedenen Nutzungen wie Büro, Produktion, Pausenraum, Schulung und Lagerbereich.

Besondere Aufmerksamkeit wurde der Lichtführung und dadurch der Leichtigkeit und Transparenz des Bauwerks als Kontrapunkt zu den schweren düsteren Fabrikhallen geschenkt. Die wenigen Materialien wie Sichtbeton, Stahl, Glas geben dem Gebäude eine einheitliche Erscheinung, die der rauen Umgebung standhält.

Emmelshausen

Niedrigenergie-Doppelhaus (2002)

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Niedrigenergie-Doppelhaus (2002)

56281 Emmelshausen

Das Niedrigenergie- Doppelhaus wurde in einer Holzständerbauweise errichtet, mit dem Ziel in der Grundrissgestaltung variabel zu bleiben. So sind in beiden Häusern völlig unterschiedliche Grundrisstypen entstanden, die genau auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind und auch später wechselnden Bedürfnissen immer wieder angepasst werden können.

Aufgrund des Geländeverlaufs wurde ein Splitting – Typ als Bauform gewählt, welcher sich in Stil und Form bewusst nicht an die umgebende Architektur anpasst. Die Südseite ist komplett verglast und gewährleistet bei der offene Grundrissgestaltung neben den hohen solaren Gewinnen einen lichtdurchfluteten Wohnraum auf allen vier Ebenen.

Enkenbach-Alsenborn

Integrierte Gesamtschule (2002)

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Integrierte Gesamtschule (2002)

67677 Enkenbach-Alsenborn

Oberhalb der bestehenden Wohnbebauung am Ortsrand wurde der vorhandene Gesamtschulkomplex um einen Neubau mit 13 Klassenräumen, Lehrerstützpunkt, Musik- und Mehrzweckraum sowie WC- und Nebenräumen ergänzt und erweitert. Zur Straße hin schließt das neue, massive Treppenhaus den Bau ab.

Vom Hof aus erreicht man den Neubau über eine zentrale Eingangshalle. Der vollflächig verglaste Mehrzweckraum mit Bühnenabtrennung im Erdgeschoss kann sowohl für den Schulbetrieb als auch als Raum für Veranstaltungen genutzt werden. Der Pausenhof wurde im Norden neu gefasst.

Das Gebäude präsentiert sich als kompakter, transparenter Kubus. Als Materialien wurden hauptsächlich Stahlbeton als Sichtbeton innen und außen, Glas sowie Holz, Linoleum und Akustikdecken im Innenausbau eingesetzt

Fell

Neubau eines Wohnhauses (2002)

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Neubau eines Wohnhauses (2002)

54341 Fell

Das Haus in einer früheren Weinbergslage übersetzt traditionelle Bauweisen in eine zeitgemäße Architektursprache. Der kompakte Bau nimmt mit Schiefer-Satteldach und Putzfassade regionale Form- und Materialthemen auf. Dazu kontrastiert die erdig-rote Farbgebung des Außenputzes. Innen setzt sich das Konzept durch den klaren Grundriss und robuste Materialien wie Holz und Industrieestrich fort. Großer Wert wurde auf handwerklich überzeugende Details gelegt, z.B. an Schiebeläden, Türen und Traufen.

Fischbach bei Dahn

Natur-Erlebnis-Zentrum Wappenschmiede (2002)

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Natur-Erlebnis-Zentrum Wappenschmiede (2002)

66996 Fischbach bei Dahn

Das Gebäude ist in einer bewaldeten Hanglage entstanden. Bei den beiden Gebäudeflügeln Schlafbereich und Kurs-, Labor-, Bürobereich stehen Einfachheit und Funktionalität im Vordergrund. Der heimische Baustoff Holz kam dort als primäres Baumaterial zum Einsatz. Die auf einem kleinen Felsplateau gelegene Rotunde dient als multifunktionaler Aufenthaltsbereich. Große Transparenz und filigrane Bauweise laden zum Verweilen inmitten der interessanten Natur ein.

Gerolstein-Berlingen

Neubau eines Ferienhauses (2002)

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Neubau eines Ferienhauses (2002)

54568 Gerolstein-Berlingen

Bei dem Objekt handelt es sich um zwei Gebäudeteile, die sich tangieren. Ihre Form- und Fassadengestaltung unterstreicht die unterschiedliche Nutzung: Schlaf- und Ruhebereich - Fassade mit Holzverschalung, quadratischer Grundriss, 1 1/2-geschossig; Wohn- und Essbereich - Putzfassade, trapezförmiger Grundriss, eingeschossig. Das Gebäude ist in Holzrahmenbauweise erstellt worden unter baubiologischen Aspekten.

Daten:
4Zi, Küche Bad, WC, Wohn-Essraum
Lage: Ortsrand
Wohnfläche: 115 qm
Rauminhalt: 506 cbmnicht unterkellert
Dachform: 2 Pultdächer
Heizung: Erdwärmepumpe

Gusterath bei Trier

Wohnhaus Dr. Grösser (2002)

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Wohnhaus Dr. Grösser (2002)

54317 Gusterath bei Trier

Der Zufälligkeit des vorgefundenen Kontextes folgend, werden die im Bebauungsplan vorgeschriebene Dachform, Trauf- und Firsthöhe zur Schaffung eines maximalen Volumens verwandt. Um eine raumhohe Belichtung aller Geschosse zu ermöglichen, wird ein Teil dieses Volumens “herausgeschnitten”. Das Wohnhaus öffnet sich zur Talseite. Die verbleibende Wandscheibe wird zur Südfassade, filtert das Licht und schafft Intimität für die Bewohner gegen Einblicke von der darunter liegenden Straße.

Hetzhof

Neubau Forstbetrieb mit Wohnhaus (2002)

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Neubau Forstbetrieb mit Wohnhaus (2002)

54518 Hetzhof

Auf dem Geländes des ehemaligen Forsthauses, einem Plateau am Rande des Kondelwaldes ist durch Arrondierung mehrerer Gebäudekörper: zweigeschossiges Wohnhaus, eingeschossige Forstverwaltung und Ökonomiegebäude, eine Hofanlage entstanden, die sich in den Landschaftsraum einfügt. Das Ensemble ist geprägt durch die einheitliche Holzrahmenbauweise, sowie durch das verbindende Element des auf beiden Gebäudeflanken umlaufenden Gesimsbandes, welches als Wetter- und Sonnenschutz und Laufgang zwischen den Gebäudeteilen dient.

Die Außenverkleidung besteht aus unbehandelter Douglasie in Stülpschalung. Eine Vergrauung des Holzes ist aus landschaftspflegerischen Gründen ausdrücklich gewünscht.

Hohen-Sülzen

Rathaussanierung (2002)

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Rathaussanierung (2002)

67591 Hohen-Sülzen

Erbaut im 16. Jahrhundert. Wiederhergestellt 1906, und in den Jahren 2000 bis 2002 umfassend saniert. Hierbei war wichtig, bautechnisch richtig und im Einklang mit der Denkmalpflege zu arbeiten. Fachwerk, Putz, Dach und Sandsteinelemente wurden saniert und die farbige Fassade nach historischem Befund gestaltet. Durch seine zentrale Lage und die Gestaltung ist das Gebäude ortsbildprägend. Die Sockelzone wird bei Gemeindefesten mit einbezogen, im Obergeschoss befinden sich Ratsaal, Archiv und Bürgermeisterzimmer.

Kaiserslautern

Lofts (2002)

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Lofts (2002)

67655 Kaiserslautern

Das verborgene Potenzial der alten Lagerhalle in der Augustastrasse sollte für spannende Wohnräume herausgearbeitet werden, unter Erhalt des Gebäudecharakters, so lautete das Ziel des Planungsteams aus Bauträger und Architekten. Sechs Loft-Wohnungen mit durchaus unterschiedlichen persönlichen Ausprägungen im Ausbau wurden im Juli 2002 an ihre architekturbegeisterten Käufer übergeben. Immer noch gerne erläutern alle Beteiligten auf interessierte Rückfragen, was das Leben in einem Loft eigentlich ausmacht: hohe Räume, offene Grundrisse sowie der Charme der in ihren Proportionen erhaltenen alten Fassaden. Die drei oberen Wohnungen zeichnen sich durch in das Dach eingeschnittene „Dachterrassen“ aus; über ausgesparte Deckenfelder fällt zu jeder Tageszeit ein anderes Licht bis in die Tiefe des Maisonette-Innenraumes.

Kaiserslautern

Ambulantes Hilfezentrum des ASB (2003)

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Ambulantes Hilfezentrum des ASB (2003)

67659 Kaiserslautern

Das neue ambulante Hilfezentrum greift die unberührte Idylle des Ortes, eines bisher unbeachteten Birkenwäldchen, auf und schiebt sich zwischen dessen Stämme. Im Inneren grenzen alle Büroräume an eine offene Kommunikationszone, die Abmessungen der Türen korrespondieren mit dem Rhythmus des Wäldchens. Natürliche Werkstoffe und ein umweltgerechtes Dämm- und Heizsystem sorgen für das angenehme Raumklima. Die lichte Atmosphäre und die einfache Ordnung schaffen gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und leichte Orientierung für die Klienten. Die gläserne Haut des Hauses ist die materielle Umkehrung des Innenausbaus.

Kaiserslautern

Kirche und Pfarrzentrum St. Theresia (1995)

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Kirche und Pfarrzentrum St. Theresia (1995)

67661 Kaiserslautern

Planungsziel war die Schaffung eines Gemeindezentrums als Kristallisationspunkt für alle Generationen des Universitätswohngebietes. Demzufolge umfasst das Pfarrzentrum neben der Kirche St. Theresia einen Pfarrsaal mit Kücheneinrichtungen, die Alten- bzw. Pfarrstube, die Jugendbereiche, verschiedene multifunktionale Gruppenräume, den Kindergarten und den Kinderhort, das Pfarrhaus mit Pfarrbüro, die katholische Erwachsenenbildung und die Hausmeisterwohnung.

Für die Kirche als dominantem Körper des Zentrums wurde die Form der historischen Basilika gewählt. Dies entsprach dem Wunsch nach Einfachheit und Klarheit sowie der Vorstellung von Ausdruckskraft und Stärke. Auch im Innenraum sind die Details sorgsam platziert und zitieren bewusst Details aus der Formenwelt der klassischen Basilika.

Insbesondere auch durch die Umsetzung des gesamtkünstlerischen Konzeptes von Herrn Prof. Heinz Mack aus Mönchengladbach ist es gelungen, im Zusammenhang mit den Vorgaben der Architektur ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das durch die Harmonie von Kunst und Architektur geprägt ist.

Kaiserslautern

Kirche und Pfarrzentrum St. Theresia (1995)

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Kirche und Pfarrzentrum St. Theresia (1995)

67661 Kaiserslautern

Planungsziel war die Schaffung eines Gemeindezentrums als Kristallisationspunkt für alle Generationen des Universitätswohngebietes. Demzufolge umfasst das Pfarrzentrum neben der Kirche St. Theresia einen Pfarrsaal mit Kücheneinrichtungen, die Alten- bzw. Pfarrstube, die Jugendbereiche, verschiedene multifunktionale Gruppenräume, den Kindergarten und den Kinderhort, das Pfarrhaus mit Pfarrbüro, die katholische Erwachsenenbildung und die Hausmeisterwohnung.

Für die Kirche als dominantem Körper des Zentrums wurde die Form der historischen Basilika gewählt. Dies entsprach dem Wunsch nach Einfachheit und Klarheit sowie der Vorstellung von Ausdruckskraft und Stärke. Auch im Innenraum sind die Details sorgsam platziert und zitieren bewusst Details aus der Formenwelt der klassischen Basilika.

Insbesondere auch durch die Umsetzung des gesamtkünstlerischen Konzeptes von Herrn Prof. Heinz Mack aus Mönchengladbach ist es gelungen, im Zusammenhang mit den Vorgaben der Architektur ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das durch die Harmonie von Kunst und Architektur geprägt ist.

Kirchheimbolanden

Wohnhaus in Passivhausqualität (2003)

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Wohnhaus in Passivhausqualität (2003)

67292 Kirchheimbolanden

Die Forderung, ein Haus, das den Bedürfnissen im Alter gerecht wird, als Passivhaus zu planen, wurde mit der Anordnung aller notwendigen Räume im Erdgeschoss und einer Konstruktion in Holztafelbauweise Rechnung getragen. Die Wärmeversorgung folgt dem Prinzip der Holz-Sonne-Kopplung. Solarthermie und Pelletsofen werden durch eine Lüftungsanlage mit Erdreichwärmetauscher und Wärmerückgewinnungsanlage ergänzt. Die 3 kW-Peak-Fotovoltaikanlage rundet das ökologische Konzept ab. Eine im Süden und Westen verwendete Solarfassade trägt zum niedrigen Heizwärmebedarf von nur 9,6 kWh/qm und Jahr bei. Haustechnik und Elektrik werden von einer Bus-Anlage gesteuert.

Koblenz

Service-Zentrum der Handwerkskammer Koblenz...

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Service-Zentrum der Handwerkskammer Koblenz (2001)

56068 Koblenz

Das Haus wurde 1924 nach Plänen von Stähler & Horn als Wohn- und Bürogebäude in der geschlossenen Häuserzeile errichtet. In der Mittelachse im 1.Obergeschoss wurde ein prachtvoller polygonaler Erker errichtet, der in seiner facettierten Verdachung wie in seinem reichen Reliefschmuck mit Szenen aus der Arbeitswelt des Bergbaus stark expressionistische Züge trägt. Der Erker wird von einem Mauerpfeiler gestützt, davor steht auf einer Konsole ein freistehendes Reiterbild.

Die Ensemblewirkung der drei Kammergebäude Verwaltung, Medienhaus und Akademie wird durch die Neugliederung der Gesamtmaßnahme deutlich hervorgehoben. Die Gebäudegruppe zeichnet sich trotz unterschiedlicher Baujahre insbesondere durch eine aufeinander abgestimmte Architektur in Formensprache und Materialauswahl aus; eine Synthese aus Bewahren und Erneuern. Der Umgang mit dieser Thematik vollzieht sich von der Außenhaut bis ins Innere des Gebäudes. Der Innenausbau bewahrt das Bestehende und fügt das Neue eigenständig und dennoch harmonisierend ein. Die individuell gefertigte Innenarchitektur aus Glas, Metall und Holz gliedert selbstbewusst, gleichzeitig aber die Substanz respektierend das Erdgeschoss. Sie schafft trotzt Transparenz Rückzugsmöglichkeiten für individuelle Beratungsgespräche.

Koblenz

Einfamilienhaus (KfW-60 Standard) - (2002)

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Einfamilienhaus (KfW-60 Standard) - (2002)

56077 Koblenz

Die reduzierte Kubatur des Einfamilienhauses fügt sich zurückhaltend in eine nach Süden abfallenden Streuobstwiese ein. Über die hangseitige Erschließungsstrasse betritt man das Haus durch einen Vorhof mit Wasserbecken, welcher hinter einer Sichtbetonmauer liegt.

Das Gebäude setzt sich aus den Grundelementen: Sockel (grau), Wandscheiben (weiß) und Dach mit seinen markanten Überständen (Aluminium) zu einer klar strukturierten Einheit zusammen.

Im Gegensatz zu den reserviert wirkenden Wandscheiben der West- und Ostfassade öffnet sich das Haus nach Süden mit einer zweigeschossigen Glasfassade. Die dahinterliegende Wohnhalle mit Galerie ist durch die maximale Transparenz der Fassade in die Natur eingebunden.

Topgraphie und die Ausrichtung des Hauses ermöglichen eine energieeffiziente Gesamtkonzeption, sodass mit einfachen Mitteln der KfW-60-Standard (= max. Jahres Primärenergiebedarf weniger 60 kWh/m2 ) erreicht wird.

Koblenz

Anbau Wohnhaus (2002)

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Anbau Wohnhaus (2002)

56072 Koblenz

Der Wohnraum der Doppelhaushälfte war für die Familie schon lange zu klein. Die sehr architekturinteressierten Bauherren wollten ein unkonventionelles Gebäude, dass sich selbstbewusst vom bestehenden Wohnhaus absetzt. Der Anbau nimmt im Erdgeschoss die Erweiterung des Wohnzimmers auf und im Obergeschoss zwei Kinderzimmer, in das bisherige Schlafzimmer wurde ein Bad eingebaut, der dort bestehende Dielenboden wird aufgearbeitet. Die vorhandene Eingangsüberdachung wurde abgebrochen und bietet jetzt einen kleinen Balkon für das Kinderzimmer.

Der Anbau ist nicht unterkellert, als Holzrahmenbau in diffusionsoffener Bauweise mit Wärmedämmung aus Zellulose ausgeführt. Die Fassade ist holzverschalt bzw. mit Holzzementplatten belegt. Holzfenster sind deckend lasiert.

Koblenz

Wohnhaus Brocker (2002)

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Wohnhaus Brocker (2002)

56075 Koblenz

Durch Umbau, Sanierung und einen Anbau entstand aus einem Gebäude mit zwei Wohneinheiten aus den 50er Jahren das großzügige, lichtdurchflutete und zeitgemäße Wohnhaus der Familie Brocker.

Der Neubau setzt sich von Außen durch die transparente Glaskonstruktion deutlich ab und zeigt einen eigenen Charakter. Er spiegelt gleichzeitig den respektvollen Umgang mit dem Charme der 50er Jahre wider und nimmt die Grundzüge des Altbaus bezüglich Form und Materialien auf.

Im Inneren gehen die Ebenen räumlich ineinander über und lassen eine harmonische Verbindung zwischen Alt und Neu entstehen. Der Steg im Obergeschoss, bildet eine Brücke zwischen beiden Bereichen und schafft ein perspektivisch ausgedehntes Raumgefühl.

Koblenz

Sporthalle Universität Koblenz-Landau (2001)

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Sporthalle Universität Koblenz-Landau (2001)

56070 Koblenz

Die Sporthalle mit einer Dreifachhalle und einer Mehrzweckhalle begrenzt den Universitätscampus in Richtung Westen und bildet zusammen mit der Rückfassade der Bibliothek einen städtischen Straßenraum. Die freitragenden vier Doppelhauptbinder mit den darüber angeordneten Oberlichtern machen die vierteilige Gesamthalle ablesbar. Sie ermöglichen eine Tagesbelichtung entsprechend dieser vier teilbaren Funktionen. Die Konzeption des Baukörpers orientiert sich an den Funktionsabläufen für den Sportbetrieb.

Koblenz

Neubau Bürogebäude (Torhaus am Kastorplatz)...

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Neubau Bürogebäude (Torhaus am Kastorplatz) (2002)

56068 Koblenz

In einer Symbiose aus kulturgeschichtlicher Ruine und architektonischer Arbeitswelt entstand am Tor zum Weltkulturerbe Rheintal, unmittelbar am Deutschen Eck eine kubische Schutzhülle aus Aluminium und Glas, die, einer Vitrine gleich, über Reste des historischen Torhauses gestülpt wurde. Die hohe Transparenz des Gebäudes ist ein wichtiger Teil des Gestaltungskonzeptes, da einerseits eine Vielzahl an Touristen den Ort besuchen, die nach wie vor die ehemalige Ruine erkennen sollen und andererseits die Arbeit des Architekten eine öffentliche, gesellschaftliche ist. Das Gebäude hat eine Baukörperkühlung, die mittels eines Wärmetauschers aus der Regenrückhalteszisterne gespeist wird und ist mit EIB-System ausgestattet, so dass alle Arbeitsplätze und Gebäudetechnik variabel vernetzt werden können. Die Bauzeit des Objektes betrug von Februar 2002 bis Dezember 2002, zehn Monate.

Koblenz

Zentralgebäude Universtität Koblenz-Landau...

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Zentralgebäude Universtität Koblenz-Landau (2001)

56070 Koblenz

Das Zentralgebäude ist das Herz der neuen Universität Koblenz und bildet den östlichen Abschluss des Campus. Drei Funktionsbereiche sind im Zentralgebäude zusammengefasst: großer Hörsaal, Mensa und Universitätsleitung. Die zentrale Halle mit ihrer Tagesbelichtung über das Glasdach, die offenen Treppen und Galerien, aber auch das offene Foyer mit seiner Transparenz in den Hörsaal und in die Mensa, machen das Gebäude mit seiner Kommunikationsfreundlichkeit zu einem wirklichen Zentrum der neuen Universität.

Koblenz

Service-Zentrum der Handwerkskammer (2001)

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Service-Zentrum der Handwerkskammer (2001)

56068 Koblenz

Das Haus wurde 1924 nach Plänen von Stähler & Horn als Wohn- und Bürogebäude in der geschlossenen Häuserzeile errichtet. In der Mittelachse im 1.Obergeschoss wurde ein prachtvoller polygonaler Erker errichtet, der in seiner facettierten Verdachung wie in seinem reichen Reliefschmuck mit Szenen aus der Arbeitswelt des Bergbaus stark expressionistische Züge trägt. Der Erker wird von einem Mauerpfeiler gestützt, davor steht auf einer Konsole ein freistehendes Reiterbild.

Die Ensemblewirkung der drei Kammergebäude Verwaltung, Medienhaus und Akademie wird durch die Neugliederung der Gesamtmaßnahme deutlich hervorgehoben. Die Gebäudegruppe zeichnet sich trotz unterschiedlicher Baujahre insbesondere durch eine aufeinander abgestimmte Architektur in Formensprache und Materialauswahl aus; eine Synthese aus Bewahren und Erneuern. Der Umgang mit dieser Thematik vollzieht sich von der Außenhaut bis ins Innere des Gebäudes. Der Innenausbau bewahrt das Bestehende und fügt das Neue eigenständig und dennoch harmonisierend ein. Die individuell gefertigte Innenarchitektur aus Glas, Metall und Holz gliedert selbstbewusst, gleichzeitig aber die Substanz respektierend das Erdgeschoss. Sie schafft trotzt Transparenz Rückzugsmöglichkeiten für individuelle Beratungsgespräche.

Kordel

Haus Müllender (2002)

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Haus Müllender (2002)

54306 Kordel

Das äußere Erscheinungsbild zeigt einen zweigeschossigen Baukörper mit flachgeneigtem, anthrazitfarbenen Tonziegeldach. Die weiße Glattputzfassade bergseits und eine Glasfassade mit vorgelagerten Sonnendecks mit Lärchenholzbelag talseits ergänzen sich zu einem Gebäude mit kontrastreicher Wirkung.

Der Wohnbereich mit Luftraum, Kamin und Küchenzone in modularer Bauweise bilden eine offene Raumfolge. Den Bewohnern eröffnet sich der Blick auf den Waldrand mit Kiefern und Eichenbaumbestand.

Eine leichte Treppe mit Galeriebrücke unterstützt das weitgehend offene Raumkonzept. Schlafräume, Bäder und ein Arbeitszimmer bilden den Individualbereich. Durch die Verwendung der Materialien, Glas, Stahl und Holz in Verbindung mit dem Farbkonzept wird eine zeitlose Wirkung erreicht.

Landau

Umnutzung eines Rückgebäudes zum...

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Umnutzung eines Rückgebäudes zum Einfamilienhaus (2000)

76829 Landau

Es handelt sich hierbei um eine Umnutzung einer Lagerhalle zum Einfamilienhaus. Von der ehemaligen Lagerhalle blieb das unter Denkmal stehende äußere Mauerwerk erhalten. Ansonsten wurde das Gebäude vollständig entkernt. Da die beiden Giebelwände, wie auch die Südwand der bestehenden Lagerhalle auf der Grundstücksgrenze liegen (Brandwand), war es nur erschwert möglich, hier Fensteröffnungen zu planen.

Um dies zu umgehen, wurde durch das im Obergeschoss geplante Atrium, das nach Norden hin orientierte Erdgeschoss mit West-, Ost- und Süd-Sonne über den großen Treppenraum belichtet, zum anderen wird innerhalb einer Blockrandbebauung ein introvertierter Außenraum geschaffen. Nicht nur die Wärmedämmung auf der Innenseite der Außenwand, Lehm und Schilf, auch der Treppenofen mit seiner Strahlungswärme sorgt für ein sehr angenehmes Raumklima.

Lingenfeld

Grundschule (2002)

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Grundschule (2002)

67360 Lingenfeld

Die Lingenfelder Grundschule gründet ihren Reiz auf Beschwingtheit bei klarer Gliederung. Die zweigeschossige Eingangshalle verbindet den straßenseitig orientierten Verwaltungstrakt und die eingeschossig untergebrachten Sonderfunktionen mit den zwölf Klassenräumen. Diese sind auf zwei Ebenen zum ruhigen Grünbereich ausgerichtet. Die notwendigen Fluchttreppen zonieren die zum Unterricht im Freien geeigneten Außenbereiche. Eine Besonderheit sind die als Kunst am Bau gestalteten Brandschutztore.

Ludwigshafen

Denkmalgeschützte Mehrfamilienhäuser (2002)

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Denkmalgeschützte Mehrfamilienhäuser (2002)

67063 Ludwigshafen

Die Zielsetzung zur Sanierung der denkmalgeschützten Mehrfamilienwohnhäuser bestand darin, die beiden um 1900 im Stile der Gründerzeit erbauten Gebäude so energieeffizient zu sanieren, dass diese die Qualität von Niedrigenergiehäusern erreichen.

Basis hierfür war ein umfassender Maßnahmenkatalog zur Erneuerung der Haustechnik mit Solaranlage, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Brennwertheizung sowie technisch anspruchsvolle Dämmmaßnahmen an Dach, Hoffassade und an den Innenwänden der denkmalgeschützten Straßenfassaden.

Die Innendämmung wurde als Versuchsanordnung eingebaut. Messsonden dokumentieren im Computermodell den Temperatur- und Feuchtigkeitsverlauf in den Wänden sowie das Heiz- und Lüftungsverhalten der Nutzer.

Ludwigshafen

Service-Center der GEWOGE

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Service-Center der GEWOGE

67068 Ludwigshafen

Das Dienstleistungs- und Service-Center des Wohnungsunternehmens LUWOGE und der Betriebskrankenkasse Fortisnova bildet einen wesentlichen Bestandteil des neu gestalteten Brunckviertels. Ziel des Projektes war es, einen straßenbegleitenden, möglichst transparenten Baukörper zu formulieren, der die Weitläufigkeit der durch Platanen gefassten Brunckstraße erhält und diese gleichzeitig mit den begrünten Innenhöfen des Bürogebäudes und dem dahinter liegenden Park zu verzahnt.

Mainz

Neubau der HNO-, Augen- und Frauenklinik der...

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Neubau der HNO-, Augen- und Frauenklinik der Universität (2003)

55131 Mainz

Das Grundstück für den Neubau der HNO-, Augen- und Frauenheilkunde sowie der Klinik für Kommunikationsstörung befindet sich in unmittelbarer Nähe der Hauptpforte auf dem Campus der Medizinischen Fakultät der Universität Mainz. Es erstreckt sich zwischen einem denkmalgeschützten Hochhaus aus den 50er Jahren, welches mit dem davor gelagerten Hörsaal in die Planung integriert wird, sowie einem Gebäude aus den späten 60er Jahren, das ebenso mit einbezogen wird.

Wir reagierten auf die vielfältigen Vorgaben mit einer differenzierten drei- bis viergeschossigen Gebäudestruktur, die die Pavillonanlage der ursprünglichen Klinik aufnimmt und auf die heterogene Bebauung der neueren Zeit mit einer ruhigen maßstabsbildenden Architektur antwortet. Die signifikante Form des denkmalgeschützten ehemaligen Hörsaals wird in den Eingangsbereich integriert und bildet den Auftakt einer Erschließungsstraße, die den Bereich der Polikliniken mit den darüber liegenden Stationsbereichen von den Zonen der Untersuchung und Behandlung trennt. Die Halle öffnet sich über drei Geschosse zu einem großen Innenhof, der als zentraler innerer Freiraum die unterschiedlichen Funktionsbereiche des Gebäudes miteinander verbindet. Er bietet sich als ruhiger intimer Patientengarten an.

Mainz

Alten- und Pflegeheim Bruder-Konrad-Stift...

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Alten- und Pflegeheim Bruder-Konrad-Stift (2000)

55116 Mainz

Das Bauvorhaben Bruder-Konrad-Stift umfasst die komplette Umstrukturierung und Neuorganisation des Alten- und Pflegeheims in mehreren Bauabschnitten. Das vorgestellte Gebäude umfasst den Neubauteil entlang der Schlossergasse. Der Baukörper übernimmt die vorhandene Gebäudetypologie in der Schlossergasse, viergeschossige Kuben mit zurückgesetztem Attikageschoss und Putzfassade. Im Erdgeschoss liegt das neue Zentrum des Stifts mit Eingang, großem Foyer und Verwaltung.

Das Foyer öffnet sich sowohl zur Altstadt als auch zum noch zu gestaltenden, parkartigen Innenhof. Durch die Faltwand lässt sich ein ellipsenförmiger Veranstaltungsraum abtrennen. In den Obergeschossen befinden sich die Pflegestationen mit zweihüftig angeordneten Zimmern mit vorgelagerten Loggien.

Die Gestaltung der Bewohnerzimmer mit den differenzierten Bezügen nach außen war uns ein besonderes Anliegen und wurde in intensivem Dialog mit den Marienschwestern entwickelt. Unser Ziel war, die komplexe Aufgabe in der für unser Büro charakteristischen klaren und einfachen Architektur umsetzen.

Matzenbach, Ortsteil Gimbsbach

Ferienwohnung (2002)

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Ferienwohnung (2002)

66909 Matzenbach, Ortsteil Gimbsbach

Nachdem das im Jahr 1964 erbaute Grünfutterhochsilo für den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Jung nur noch als Holzlager genutzt wurde, entsprang vor fünf Jahren im Rahmen der Orientierung der Gemeinde Matzenbach zum Fremdenverkehr die Idee, hier eine Ferienwohnung der besonderen Art einzubauen.Auf drei Ebenen wurden Diele, Heizraum, Duschbad, Wohnraum mit Pantry sowie ein Schlafraum mit einer Gesamtwohnfläche von 27 qm untergebracht. Die begehbare Dachfläche erlaubt als Terrasse den Ausblick über das landwirtschaftliche geprägte Dorf. Die maritim ausgestatteten Räumlichkeiten erheben den Anspruch auf Intimität und bieten den idealen Rahmen für Hochzeitspaare oder jene, die sich so fühlen. Weitere Informationen im Internet unter www.wohnturm.matzenbach.de.

Morbach-Wederath

Museum "Vicus Belginum" (2001)

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Museum "Vicus Belginum" (2001)

54497 Morbach-Wederath

Das in Form und Material bewusst reduzierte Gebäude lehnt sich an vorgefundene Hausstrukturen der römischen Siedlung „Belginum“ an. Zwei Langhäuser aus vorgefertigten Holzelementen nehmen Büros, Pädagogik sowie einen multifunktionalen Raum auf. Diese werden durch den verglasten, langgestreckten Ausstellungsraum verbunden. Der Übergang von innen nach außen ist hier fließend. Lamellenfenster und eine Holzverschattung an der Südseite sorgen für eine natürliche Klimatisierung. Im Keller befinden sich Lagerräume, WCs und ein Videoraum. Als Wärmequelle dienen Erdsonden.

Morbach-Wederath

Museum

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Museum

54497 Morbach-Wederath

Das in Form und Material bewusst reduzierte Gebäude lehnt sich an vorgefundene Hausstrukturen der römischen Siedlung „Belginum“ an. Zwei Langhäuser aus vorgefertigten Holzelementen nehmen Büros, Pädagogik sowie einen multifunktionalen Raum auf. Diese werden durch den verglasten, langgestreckten Ausstellungsraum verbunden. Der Übergang von innen nach außen ist hier fließend. Lamellenfenster und eine Holzverschattung an der Südseite sorgen für eine natürliche Klimatisierung. Im Keller befinden sich Lagerräume, WCs und ein Videoraum. Als Wärmequelle dienen Erdsonden.

Mülheim-Kärlich

Produktionsgebäude mit Bürotrakt (2002)

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Produktionsgebäude mit Bürotrakt (2002)

56218 Mülheim-Kärlich

Das neue Büro- und Produktionsgebäude der Hightech Firma Laserline GmbH wurde in einer wirtschaftlichen Systembauweise entwickelt. Das Gebäude besticht in Grund- und Aufriss durch eine klare Gliederung der einzelnen Funktionsbereiche, die unter Beachtung des Brandschutzes in verschiedene Abschnitte baulich getrennt wurden.

Die lichtdurchflutete Kombi-Bürozone mit innenliegendem Allraum unterstützt die interdisziplinäre Arbeitsweise im zweigeschossigen Bürotrakt. Filigrane, weit gespannte Stahlrahmenskelettkonstruktionen tragen je nach Nutzung verschiedene Wand- und Deckenkonstruktionen. Die progressive Architektur- und Formensprache unterstützt das „Corporate Identity" im Dialog mit der Arbeit des jungen Forschungsbetriebes.

Neustadt

Erweiterung eines Einfamilienhauses (2002)

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Erweiterung eines Einfamilienhauses (2002)

67434 Neustadt

Auf dem Grundstück steht ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1958.Zum Nachbar wird eine neue Garage mit Car-Port unter einem abgesetzten Pultdach errichtet. Das Dach trägt unauffällig eine Photovoltaikanlage.

Die vorhandene Garage wird zum Saunabereich umgebaut. Nach Süden öffnen sich raumhohe Verglasungen und geben den Blick in den gepflegten Garten frei.In die brusthohe Südwand ist ein offener Kamin integriert.

Das Konzept ist die sachliche, auf das Wesentliche reduzierte Aussage. Gewählt sind einfach weiß gestrichene Wände und Decken. Ein blauschwarzer, portugiesischer Schiefer ist auf dem Fußboden verlegt. Die Sanitärobjekte und Fliesen sind zurückhaltend in weiß gewählt.

Neustadt

Le Quartier Christ (2002)

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Le Quartier Christ (2002)

67434 Neustadt

Aufbauend auf die vorhandene Hofsituation wurde diese durch die Sanierung der umliegenden Gebäude und die Gestaltung der Außenanlagen betont.Es wurde ein Erlebnisraum und Treffpunkt geschaffen, welcher von der Überlagerung der unterschiedlichen Nutzungen der angrenzenden Bebauung lebt.Die behutsame Sanierung respektiert die denkmalpflegerischen Belange und begreift diese als architektonische Qualität. Die Grundrisse und die Ausstattung der Gebäude wurden modernen Ansprüchen angepasst, ohne deren Charakter zu beeinträchtigen.Farb- und Materialwahl fügen sich in das Ensemble „Turenne Kaserne“ ein.

Neustadt

Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage...

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Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage (2001)

67434 Neustadt

Das Einfamilienhaus mit Doppelgarage steht in einer durch stereotype Einfamilienhäuser der 50er und 60er Jahre geprägten Umgebung. Das Gelände fällt nach Osten ab. Die Bauvorschriften für diese Baulücke waren sehr eng gefasst (Dach mit 45 °Neigung und Kniestock). Aus diesen Vorgaben entstanden Form und Anordnung der Baukörper. Der Grundriss ist klar organisiert: Im Erdgeschoss befinden sich das Wohnen, im Obergeschoss (Dachgeschoss) das Schlafen und im Untergeschoss Arbeitszimmer und Gästezimmer und zur Hangseite hin gelegen die Technik- und Hauswirtschaftsräume. Die äußere Erscheinung wurde entsprechend den Vorgaben ausgeführt: Putzbau, Holzfenster und Ziegeleindeckung.

Nieder-Olm

Niedrigenergie-Villen Sontag (2001)

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Niedrigenergie-Villen Sontag (2001)

55268 Nieder-Olm

Wunsch des Bauherrn war eine Wohnanlage anspruchsvoll gestalteter und hochwertig ausgeführter Mehrfamilienhäuser. Jedes Gebäude enthält bis zu sieben Mietwohnungen. Die bereits errichteten drei Häuser bilden den ersten Bauabschnitt der Anlage, die im Endausbau bis zu acht Gebäude umfassen soll.

Die entstandene Gebäudeform ist, auch aufgrund der geforderten energetischen Effizienz, kompakt. Die Zonierung der Grundrisse sowie die Ausbildung der Fassaden erlauben eine gute Ausnutzung solarer Gewinne. Das zurückgesetzte Dachgeschoss mit der filigranen Dachhaut wie auch die Fassaden gliedern die Baumassen und fügen die Häuser in den vorhandenen Städtebau ein.

Oppenheim

Neubau Abfüllhalle Weingut Bürgermeister...

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Neubau Abfüllhalle Weingut Bürgermeister Koch-Erben (2002)

55276 Oppenheim

Das Weingut im ehemaligen Gutshaus der Herren von Rodenstein in Oppenheim am Rhein wurde wegen der gestiegenen Anforderungen an die Flaschenabfüllung erweitert. Der orthogonal abgerückte Neubau bildet den formalen Kontrast zum Bestandsensemble der ehemaligen Chininfabrik und begrenzt den historischen Garten. Die Abfüllhalle ist ein Skelettbau mit vorgehängten Cortenstahltafeln. Die rostrot patinierte Fassade ergänzt den ruhigen Charme der Vergänglichkeit, der die Atmosphäre der geschichtsträchtigen Anlage prägt.

Pirmasens

Tagespflegestation für Alzheimer-Kranke für...

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Tagespflegestation für Alzheimer-Kranke für das Diakoniezentrum (2001)

66954 Pirmasens

Aus einem ungenutzten Speisesaal entstand nach Abbruch, Um- und Neubau eine Tagespflegestation für Alzheimerkranke. Die Raumkonzeption unterstützt in Funktion, Form und Farbe die Bedürfnisse der Alzheimerkranken. Pflege-, Ruhe- und Therapieräume gruppieren sich um den zentralen Schwesternstützpunkt, der in eine offene Platzsituation übergeht. Positive Stimmungen werden erzeugt und Ängste abgebaut. Im Verantwortungsbewusstsein für die Kranken und das pflegende Personal bietet die Station ein integratives Konzept mit hoher Akzeptanz.

Remagen

Wohnhauserweiterung Schütte (2002)

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Wohnhauserweiterung Schütte (2002)

53424 Remagen

Eine Doppelhaushälfte von 1927 wurde für eine junge Familie um eine Küche und einen Wohnraum mit Galerie erweitert. Im Bestand erreichte das Sonnenlicht kaum die Wohnräume, der Hof lag einsehbar am angrenzenden öffentlichen Weg.

Ein neu angelegtes, privates Innenhöfchen wird in den Wohnbereich einbezogen und gewährt der angrenzenden Küche über eine Glasfassade großzügigen Lichteinfall. Der neue Wohnraum mit Galerie entstand auf dem Grundriss der ehemaligen Scheune und öffnet sich zur Südseite, dem Garten. Über einen Verbindungsgang im Obergeschoss, der gleichzeitig ein lichtes Ankleidezimmer ist, gelangt man vom Dachgeschoss des Altbaus auf die neue Galerie, die später zum Elternschlafzimmer mit Bad ausgebaut werden kann.

Schauren

Wohnhaus Kley (2002)

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Wohnhaus Kley (2002)

55758 Schauren

Die Schaffung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten, die Betonung des Landschaftsbezugs und die Markierung eines eigenen Ortes in der gebauten Umgebung stehen im Vordergrund der gestellten Anforderungen an dieses Haus. Mehrere Baukörper sind über- und aneinander geschichtet, jeder in Bezug auf Form und Funktion in sich schlüssig. Das Gebäude lässt sich als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und als Wohnhaus mit drei unabhängigen Einheiten ebenso nutzen, wie zur Verbindung von Wohnen und Arbeiten.

Schifferstadt

Erweiterung Salierschule (2002)

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Erweiterung Salierschule (2002)

67105 Schifferstadt

Im bewussten Kontrast zur bestehenden Pavillonschule mit Zentralgebäude aus den 50er Jahren entstand die Erweiterung der Salierschule. Der Neubau ist geprägt durch klare, geometrische Formen und farbige Akzente.

Die Anforderungen des Bauherren nach äußerster Ökonomie wurde konsequent im Planungs- und Bauprozess umgesetzt, beginnend mit der Gebäudeorganisation und einem optimierten Verhältnis von Nutzflächen und Fassade über die einfache Konstruktionsweise. Herzstück ist eine transparente, zentrale Pausenhalle. Helle, offene Unterrichtsräume schaffen ein angenehmes Lernklima. Die Klassenräume können durch Schiebewände flexibel aufgeteilt werden.

Schoden

Freizeitgebäude (1998)

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Freizeitgebäude (1998)

54441 Schoden

Nach dem Ausbau der Saar zur Großschifffahrtsstraße wurde auch das großräumige Radwegenetz im Saartal eingerichtet.
An der Staustufe bei Schoden treffen mehrer Radwege zusammen. Der Radtourismus hat sich in kürzester Zeit so entwickelt, dass bei Schoden eine „Radlerrast" eingerichtet werden musste.
Die ausgebaute Saar entwickelte sich zu einer beliebten Wasserstraße für Wasserwanderer (Motor- und Paddelboote), letztere benötigen Abstellplätze bei Übernachtungen.
Die Idee eines Freizeitgebäudes entstand zunächst aus dem Bedarf einer Radlerrast und einer Lagerstätte für Paddelboote.
Das Vorhaben konnte nur im Außenbereich der Ortsgemeinde Schoden errichtet werden. Neben den funktionalen Anforderungen war die Einfügung in Natur und Landschaft eine hohe Anforderung an die Architekten. Deshalb wurde eine Holzbauweise gewählt.
Das Vorhaben wurde mit Landesmitteln gefördert.

Speyer

Erweiterung Auferstehungskirche (2002)

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Erweiterung Auferstehungskirche (2002)

67346 Speyer

Sind alte Kirchen in ihrer Erhabenheit eher dunkel und distanziert, ist die Auferstehungskirche in Speyer erfrischend anders. Helligkeit heißt den Kirchgänger willkommen. Das dunkle Foyer mit Sichtbetonwänden leitet über in einen lichtdurchfluteten, quaderförmigen Sakralraum. Profilglas, ein aus dem Industriebau bekanntes Material, prägt den ungewöhnlichen Raum. Die Kirche scheint sich so den Menschen stellen zu wollen, ohne Wenn und Aber. Eine helle Möblierung, der Altarraum und das nach oben geöffnete Kreuz stehen für diese Offenheit.

Speyer

Generalsanierung Deutsche Hochschule für...

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Generalsanierung Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften (2001)

67324 Speyer

Die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften ist eines der wichtigsten Zeugnisse der Nachkriegsmoderne in Rheinland-Pfalz. 1958 nach Plänen von Sep Ruf entstanden, wurde das Lehrgebäude in den Jahren 2000/2001 einer Generalsanierung unterzogen. Sanierungsziel war es, die gesamte Gebäudehülle (Fassade, Dach) einer Anpassung an heutige konstruktive und bauphysikalische Standards zu unterwerfen, die Haustechnik – einschließlich Sanitäranlagen – vollständig mit gleichem Anspruch zu erneuern, den gesamten Innenausbau zu überarbeiten und dabei Kontaminierungsprobleme entsprechend den aktuellen Erfordernissen zu beseitigen, die Außenanlagen in einen angemessenen Zustand zu versetzen.

Notwendige Ergänzungen und Eingriffe in der „Sprache unserer Zeit“ korrespondieren mit den spezifischen Qualitäten des Lehrgebäudes: der Klarheit der Grundrissdisposition, der Transparenz der Raumfolgen, der konstruktiven Prägnanz bis ins Detail.

Stadecken-Elsheim

Einfamilienhaus (2003)

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Einfamilienhaus (2003)

55271 Stadecken-Elsheim

Ein Einfamilienhaus (Niedrigenergie) in herrlicher Ortsrandlage im Selztal. Eine weithin sichtbare orangefarbene Wandscheibe gliedert weit geöffneten Südbereich mit ganz verglastem Wohnbereich mit Arbeitsbereich auf Galerie und "geduckten" geschlossenen Nordbereich. Hauswasserwerk an Regenwasserzisterne für Brauchwassernutzung. Farbliche Akzente mit Lärcheholzlatten schwarz hinterlegt. Passive Solarnutzung durch hoch verglasten Wohnbereich. Vorgelagertes Holzdeck im Außenbereich

Thaleischweiler-Fröschen

Villa b (2002)

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Villa b (2002)

66987 Thaleischweiler-Fröschen

Freistehendes Einfamilienhaus mit Behandlungsraum (der Bauherr ist Arzt) für eine vierköpfige Familie, in einem "typischen" Neubaugebiet in der Südwestpfalz oberhalb der Gemeinde Thaleischweiler mit Weitblick über das Schwarzbachtal. Die einzelnen Gebäudebereiche gruppieren sich um einen zentralen Innenhof mit darunter liegendem Kaminzimmer als Zentrum des Wohnens.

Trier

Umbau Tourist Information (2002)

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Umbau Tourist Information (2002)

54290 Trier

Die Touristinformation Trier (T.I.T) war in ihrer Größe und Ausstattung dem Besucheransturm nicht mehr gewachsen. Eine räumliche Vergrößerung, eine Neustrukturierung der Arbeitsplätze und die Sanierung des Ostflügels waren Gegenstand der Planung.

Ausgehend von dem überarbeiteten Wettbewerbsentwurf zum Umbau und Erweiterung des Museums Simeonstift wurden sämtliche Maßnahmen für die Umgestaltung des T.I.T unter dem Gesichtspunkt einer optimalen Einfügung in das
zukünftige Konzept der Museumserweiterung geplant. Es war darüber hinaus das Ziel eine Synthese zwischen dem vorgegebenen Raum, den erforderlichen Funktionalitäten und denkmalpflegerischen Belange zu bilden.

Trier

Boutique Point (1999)

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Boutique Point (1999)

54294 Trier

Konzeption und Planung der Boutique Point für exklusive Damenmode in der Trierer Altstadt. Entwurfsgrundlage war die Inszenierung der extravaganten Kleidung, ein von außen einsehbarer Verkaufsraum mit zentraler Erschließung. Der Verkaufsraum wird durch den elliptischen Grundriss definiert und durch die Materialien unterstrichen. Der anthrazitfarbener Fliesenbelag, weiß verputzte Wände und die hinterleuchtete Alu-Verkleidung der Ellipse geben dem Raum Plastizität und Tiefe. Die Besonderheit des Ortes wird durch die Raumform vermittelt.

Trierweiler

Haus Mock (2002)

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Haus Mock (2002)

54311 Trierweiler

Der Baukörper ist durch die gradlinige Bauform mit glatten, verputzten Flächen und Satteldach mit verglastem Giebel geprägt.Im Innenbereich sind das Wohnzimmer und die offene Küche um einen zentral gelegenen Essplatz gruppiert, welcher eine Raumerweiterung mittels Schiebefenster zu einem mit Glas überdachten Innenhof und dem Garten erfährt.Im Erdgeschoss ist eine zweigeschossige Galerie erlebbar. Eine Kaminecke und Sonnendecks im Außenbereich ergänzen das offene Raumkonzept.Im Obergeschoss ist dem Schlafraum sowie den Gästezimmern ein Freibereich zugeordnet.
Die Geschossdecke und der offene Dachraum sind in Holzbalkenkonstruktion gefügt, lasierte Buchenholztafeln bilden die Untersicht.Edelstahlbrüstungselemente und Accessoires runden das Gesamtbild ab

Udenheim

Kindertagesstätte (2002)

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Kindertagesstätte (2002)

55288 Udenheim

Die bestehende Kindertagesstätte wird neu geordnet und um eine Ganztagesgruppe erweitert. Aufgrund der beengten Grundstückssituation erhält sie im Vorgarten einen schlanken Anbau, der die Struktur des gewachsenen Ortskerns wieder aufnimmt. Um die Bauzeit für den Umbau gering zu halten, werden installationsintensive Räume (Küche, WCs) in den Anbau ausgelagert. Durch die Umorganisation des Bestandes und die gläsernen Stege zum Anbau bildet sich ein Innenhof und die Möglichkeit eines inneren Rundlaufs.

Weilerbach

Reinhard Blauth-Museum (2002)

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Reinhard Blauth-Museum (2002)

67685 Weilerbach

Das Reinhard Blauth Museum ist als Landwirtschaftsmuseum konzipiert. Hauptanliegen unseres Entwurfes war es, die Exponate in einem ihrer Nutzung entsprechenden Kontext auszustellen.

Das filigrane Dach wurde extensiv begrünt. Ein glasüberdachtes Podest bildet die Anbindung an das Heimatmuseum. Zur Kirchenstrasse hin definiert eine halbtransparente Wandscheibe den Raum.

Vertikale Holzlamellen auf einer verzinkten Stahlkonstruktion bieten die Möglichkeit, mit offener, halboffener oder geschlossener Reihung zu spielen und somit verschiedene Einblicke zu erzeugen.

Wellen

Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage...

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Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage (2002)

54441 Wellen

Die Aufgabenstellung von Seiten des Bauherrn sah vor, ein Wohngebäude für zwei Personen mit angegliederter Doppelgarage zu schaffen. Die Räume sollten offen und hell gestaltet werden.
Der offene Erdgeschoss-Grundriss setzt sich über das Treppenhaus und den im Obergeschoss befindlichen Steg bis zum Oberlicht (in der Dachspitze) fort.

Die Aussicht in das Moseltal ist sowohl beim Benutzen der Treppenanlage als auch vom erdgeschossigen Essplatz durch die Holzblockstufen der Treppe möglich.

Der starken Hanglage des Grundstückes mit ca. 9° Neigung nach Nordwest und eine Erschließung des Grundstückes von Nordwest konnten mit dem Wunsch des Bauherrn nach einer natürlichen Belichtung der erdgeschossigen Räume und einem ebenerdigen Anschluss an die südlichen Grundstücksflächen durch mehrere gestalterische Maßnahmen in Einklang gebracht werden.

Das Untergeschoss wurde straßenseitig zur Hälfte ins Erdreich eingelassen. Der vorgelagerte Hauptzugang befindet sich in Höhe des Zwischenpodestes zwischen Erdgeschoss und Untergeschoss.
Die sichtbaren straßenseitigen Gebäudeaußenflächen des Untergeschosses sind (wie auch der vorgelagerte Hauptzugang) durch eine dunkel eingefärbte Fertigbetonwandscheibe hervorgehoben und sollen die Vertikalität des Gebäudes unterbrechen. Die Garagenfront wird durch die Beton-Wandscheibe mit eingebunden und das begehbare Flachdach der Garage erhält gleichzeitig eine Brüstung.

Zweibrücken

Wohnhaus (2002)

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Wohnhaus (2002)

66482 Zweibrücken

Der Flachdachbau, von der Straße her eingeschossig, Gartenseite zweigeschossig, wird diagonal erschlossen, so dass beim Betreten des Hauses der Blick auf die ca. zwei Kilometer entfernte Hangbebauung Zweibrückens fällt. Das Erdgeschoss ist unterteilt in einen öffentlichen Bereich und konsequent davon abgetrennt in einen privaten Bereich. Der Wohnraum ist, bedingt durch die Topographie des Geländes, um 1,25 m tiefer gelegt als der übrige Wohnbereich. Eine große winkelförmige Terrasse ist dem Wohn- und Essbereich vorgelagert, von der aus man über eine Treppe in den Garten gelangt. Die Tragkonstruktion des Gebäudes besteht aus Stahl, Stahlbeton und Mauerwerk. Die Glasflächen sind in Aluminiumprofilen gefasst. Die Planungszeit betrug 11 Monate, die Bauzeit 20 Monate.

Zweibrücken

Entsorgungsbetriebe (2002)

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Entsorgungsbetriebe (2002)

64432 Zweibrücken

Beim Neubau des Verwaltungs- und Sozialgebäudes der Entsorgungsbetriebe Zweibrücken (EBZ) war es wesentlicher Teil der Planungsaufgabe, die unterschiedlichen Funktionsbereiche in einem Gebäude bei eindeutiger Zuordnung zu vereinen. Dabei galt es einerseits optimale interne Verbindungen zwischen den einzelnen Arbeitsfeldern zu realisieren (kurze Wege, gute Blickverbindungen), andererseits dem Kunden einen übersichtlichen und klar strukturierten Servicebereich zu bieten.

Mit der transparenten Eingangssituation, der klaren Erschließung (Stahltreppe mit Glasaufzug als zentrales Element) und der offenen, lichten Halle präsentiert sich der Verwaltungs- und Kundenbereich als großzügige und kommunikative Zone. Die zum Betriebshof orientierten Sozialräume und Meisterbüros ermöglichen einen reibungslosen Arbeitsablauf und bieten den Mitarbeitern ein anregendes und freundliches Arbeitsumfeld.

Die Überschneidung der Funktionen findet ihren Ausdruck auch in der Formensprache des Baukörpers. Die an sich klar definierten Kuben der einzelnen Funktionsteile verschneiden und überlagern sich entsprechend der inneren Struktur und bilden so das komplexe Ganze des Gebäudes aus.

Das konstruktive System des Hauses als Stahlbetonskelettbau mit umsetzbaren Trennwänden gibt dem Nutzer die Möglichkeit, auch in Zukunft das Gebäude dem Bedarf flexibel anzupassen. Von großer Bedeutung für den Gesamtentwurf war die Integration ökologischer Komponenten wie Warmwassererzeugung mittels Solarenergie, Regenwassernutzung und Rückhaltung, Oberflächenentsiegelung, Brauchwasseraufbereitung und optimiertem Wärmeschutz. Mit der Verwendung regenerativer Energieträger in Form von Holzhackschnitzeln wurde ein Modellprojekt für Anlagen dieser Art geschaffen.

Zweibrücken

Rosengarten (2002)

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Rosengarten (2002)

66482 Zweibrücken

Die Neukonzeption bringt die vielfältigen Ansprüche des historischen Rosengartens in Einklang. Zusätzliche Rosenkollektionen, überplante Erschließung, ein funktionaler Gärtnereibetriebshof sowie ein Veranstaltungsbereich mit überdachter Konzertbühne für anspruchsvolle Darbietungen steigern die Attraktivität. Der behutsame Umgang mit der Gartengestaltung vergangener Jahrzehnte sowie die harmonische Einbindung funktionaler Einrichtungen prägen das Erscheinungsbild nach Durchführung des ersten Bauabschnittes.