19. Februar 2015

Tourismus und Architektur im Mai

Neues in Sachen Tisch und Bett, Architektur für Tourismus und Gastgewerbe stellt das Symposium "Neue Tische - neue Betten" am 5. Mai 2015 in Mainz in den Fokus.

Anspruchsvolle Urlaubsarchitektur ist längst zu einem Verkaufsargument der Touristiker geworden. Internetplattformen und Livestyle-Magazine beweisen täglich: Reisende suchen inzwischen nicht nur schöne Landschaften und gefüllte Teller, sondern Einzigartigkeit. Besondere Architektur - sei sie zeitgenössisch oder historisch - kann das bieten. Hervorragende Architektur gilt vielen Gästen als Indiz der erwarteten Gastkultur, für manchen ist sie sogar selbst das eigentliche Reiseziel.

Dieser Trend ist in Rheinland-Pfalz bisher erst zögerlich angekommen. Es gibt hervorragende Einzelbeispiele, aber einen Trend zur anspruchsvollen Architektur wie er beim Wein seit Jahren zu beobachten ist, gibt es im Hotel- und Gastgewerbe (noch) nicht. Schon wieder sind uns die Alpenländer und Skandinavien ein paar Schritte voraus.

Das Symposium „Neue Tische - Neue Betten“ nimmt die Herausforderung an. Es zeigt gute Beispiele und wie Touristiker und Architekten sie gemeinsam entwickeln konnten. Es versammelt Experten und lädt all die, die längst schon ahnen, was nötig wäre, oder in den kommenden Jahren vor Veränderungen stehen, zum Gespräch und zum fachlichen Austausch ein. Am 5. Mai in Mainz werden Ideen ausgetauscht und Hintergründe erörtert.

Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser, der Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, Gereon Haumann, und Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer, führen in die Fachtagung ein. Die Finanzierung und das Marketing sind Vortragsthemen. Aus Baiersbronn kommen Tourismusdirektor und Architekt, aus dem Vinschgau ein Hotelier mit seiner Architektin. Die Kuratorin der Ausstellung „Alpen Architektur Tourismus“, Susanne Waiz, ist ebenso dabei wie der Initiator der Internetplattform http://www.urlaubsarchitektur.de/. Der Journalist Olaf Bartels, selbst passionierter Entdecker von Urlaubsarchitekturen, moderiert die Fachtagung. Die Teilnehmergebühr beträgt 90 Euro.