22. Juni 2015

Pfingsten im Hunsrück

Vielf

Baukultur bei Nationalparkeröffnung präsentiert

Zwei Leuchttürme der Baukulturvermittlung waren am Pfingstwochenende bei der Eröffnungsfeier des Nationalparks Hunsrück dabei: Der Dialog Baukultur stellte das eben anlaufende Publikationsprojekt „Wir sind Heimat“ vor. Betreut wird „Wir sind Heimat“ von der Stiftung Baukultur, gefördert vom Ministerium der Finanzen. In bald acht Landkreisen werden sich monatlich zwei Seiten in den Kreis- oder Verbandsgemeindeblättern dem Thema Baukultur widmen. Das dafür verantwortliche Autorenteam ist gerade auf der Suche nach lohnenden Projekten und den Menschen, die dahinter stehen Zwei Tage waren die Autoren am Hunsrückhaus in einem Pavillon präsent. Der Infostand bot die Gelegenheit, mit den potentiellen Lesern der Artikelserie ins Gespräch zu kommen. Bei vielen Besuchern, so das Resümee ist das Interesse an der architektonischen Gestalt des jeweiligen Heimatortes groß, doch die eigene Verantwortlichkeit für das Gesamtbild wird oft nicht empfunden. Viele schätzen die Möglichkeiten, positiv beizutragen als gering ein. Problematisiert wurde auch die Umwidmung manch schönen Altbaus für Ferienwohnungen, unpassende Werbeanlagen im historischen Ortskern oder die Kleinteilige Struktur mancher Altbauten, die zu heutigen Wohnwünschen nicht immer passt.

Vorreiter Eifel

Im Landkreis Bernkastel-Wittlich und dem Kreis Vulkaneifel sind alleine aus dem Engagement des Kammergruppenteams zwei ähnliche Publikationsreihen entstanden. Der Kammergruppensprecher Daniel Spreier hat daraus und aus weiteren Beiträgen der allerersten dieser Reihen, die seit dem November 2013 im Eifelkreis Bitburg-Prüm erscheint, eine sehr attraktive Broschüre zur Baukultur in der Eifel zusammengestellt. Dieser handliche, sehr praktische Überblick über Baukulturthemen in der Eifel war dann auch im Hunsrück präsent. Daniel Spreier nutzte die Gelegenheit, das gerade anlaufende Projekt „Wir sind Heimat“ mit seiner Erfahrung zu unterstützen.

Wir sind Heimat startete im Juni mit den ersten Ausgaben, die sich den Themen „Regionales Bauen“, „Alt werden“ und „Kinder auf dem Land“ anhand passender Bauprojekte widmete.Die gesammelten Beiträge sind im Internet abrufbar unter: Mehr..

Die Baukulturbroschüre aus der Eifel kann in der Geschäftsstelle kostenlos angefordert werden: Andrea Seitz-Wollowski, Tel. 06131/99 60-23 (vormittags) oder seitz-wollowski@akrp.de