12. März 2020

Neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft

Mit diesem Aktionsplan wird der Übergang der EU zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigt, die Industrie in der EU gestärkt und die natürliche Umwelt geschützt.

Aufbauend auf den seit 2015 geleisteten Arbeiten konzentriere sich der neue Plan auf die Aspekte Gestaltung und Produktion im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft, damit sichergestellt werden könne, dass die genutzten Ressourcen so lange wie möglich in der EU-Wirtschaft verbleiben.

In dem neuen Aktionsplan wird der Lebenszyklus von Produkten und Materialien analysiert, um eine nachhaltige Ressourcennutzung zu gewährleisten und den Verbrauch ressourcenintensiver Sektoren zu reduzieren.

Der am 11. März 2020 vorgelegte Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft enthält folgende Maßnahmen:

  • Nachhaltige Produkte als Norm in der EU 
    neue Rechtsvorschriften sollen sicherstellen, dass in der EU in Verkehr gebrachte Produkte über eine längere Lebensdauer verfügen, leichter wiederverwendet, repariert und recycelt werden können. Sie müssen einen größtmöglichen Anteil recycelter Materialien statt Primärrohstoffe enthalten.
    Die Verwendung von Einwegprodukten soll eingeschränkt werden. 
    Weiterhin soll gegen vorzeitiges Veralten vorgegangen und die Vernichtung nicht verkaufter langlebiger Güter verboten werden.
  • Stärkung der Position der Verbraucher
    Leichter Zugang zu zuverlässigen Informationen im Hinblick auf die Reparierbarkeit und Haltbarkeit von Produkten für Verbraucher
  • Konzentration auf Branchen, die die meisten Ressourcen nutzen und in denen ein hohes Kreislaufpotenzial besteht
    z.B.
    Elektronik, Batterien, Verpackungen, Kunststoffe, Textilien, Bauwerke, Lebensmittel 
  • Vermeidung von Abfall
    Schwerpunkt liegt auf Abfallvermeidung und Umwandlung in hochwertige Sekundärressourcen

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