09. Mai 2011

Mehr Wettbewerb(e) - kammer-start 2011

Architekturmodell
Architekturmodell
Foto: Kristina Schäfer

Der "kammerstart.de", die Veranstaltung für Absolventen und Studenten der oberen Semester, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mehr Wettbewerb(e)“. Zwei junge Büros machten Lust auf den Berufseinstieg und zeigten, dass es in der schwierigen Marktlage sogar Chancen für Büroneugründungen junger Absolventen gibt.

Der kammerstart.de fand in diesem Jahr am 5. Mai statt. Die Architektenkammer hatte wieder in die Räume der Landesgeschäftsstelle eingeladen und über 100 Interessierte kamen. Zunächst stellte Kammerpräsident Stefan Musil die Funktionen und Angebote der Kammer vor, anschließend berichteten Vertreter von zwei jungen Büros, wie sie als Absolventen den Schritt in die Selbstständigkeit gemeistert haben.

Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mehr Wettbewerb(e)“. Wie kann man sich bei der aktuellen beruflichen Konkurrenzsituation erfolgreich als junges Architekturbüro behaupten? Wie nimmt man erfolgreich an Architekturwettbewerben teil? Antworten auf diese Fragen gab der Architekt Peter Strobel. 2006 hatte er sich zusammen mit Gunther Bayer selbstständig gemacht und das Büro Bayer & Strobel Architekten in Kaiserslautern gegründet. Seitdem nahmen beide an zahlreichen Wettbewerben teil - äußerst erfolgreich. Drei erste Preise erhielten sie bislang, für die Stadthalle in Neunburg vorm Wald, den Friedhof mit Aussegnungshalle in Ingelhiem sowie die Klinikapotheke in Mannheim. Die beiden letztgenannten Projekte  realisiert das Büro derzeit.

 

 

Die Inhaber des jungen Mainzer Büro mz3 | architekten ingenieure, Dennis Lebkücher, Tobias von Pastau und Jens Petri, gingen ihre Bürogründugn sehr viel konzeptioneller an. Beim kammerstart.de berichteten sie von ihren Überlegungen und Entscheidungen, angefangen beim Entschluss als Team zusammenzuarbeiten, bis zur Definition des Büros. Beide Büros machten den Studenten Lust auf den Berufseinstieg und zeigten, dass es auch im angespannten Markt für Architekten durchaus Chancen gibt, sogar für Büroneugründungen. Nach den Vorträgen gab es, wie in jedem Jahr, die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre untereinander, mit den Referenten sowie mit dem Vorstand und den Ansprechpartnern der Landesgeschäftsstelle zu reden. Parallel konnten die Absolventen und Studenten alles Wissenswerte zur Existenzgründung von der ISB, zur Altersvorsorge von der Bayerischen Architektenversorgung, zur Berufshaftpflichtversicherung von der VHV und zur Krankenversicherung von der DKV in Kurzvorträgen und Einzelgesprächen erfahren. Zu allem sorgte das Trio „Lautsprache“ aus Mainz mit leichtem Jazz für die richtige Stimmung, bis in die Dämmerung.