17. Juni 2013

Intensivere Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz

Nach einem Auftaktgespräch zwischen der Baudezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse, und der Architektenkammer im März hat nun die inhaltliche Arbeit begonnen. Diese neue Form der Zusammenarbeit stärke das gemeinsame Engagement für die Baukultur in Mainz, freuten sich Baudezernentin Marianne Grosse und Kammerpräsident Gerold Reker. 

Mit einem Gespräch am 22. Mai, zu dem Baudezernentin Marianne Grosse den Präsidenten der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Gerold Reker, Vorstandsmitglied Edda Kurz, Kammergruppensprecher Thomas Dang und Hauptgeschäftsführerin Dr. Elena Wiezorek empfing, manifestiert sich die Zusammenarbeit zwischen Baudezernat und Architektenkammer. Schwerpunkte des Arbeitsgespräches waren gemeinsame Projekte, die unter anderem bezahlbaren Wohnraum für Familien fördern. Thematisiert wurde auch das geplante Innenstadtkonzept für die Stadt Mainz, für das in Kürze ein Interessensbekundungsverfahren veröffentlicht wird. Der künftige Masterplan soll Aussagen zu Städtebau, Handel, Verkehr, Freizeit und Kultur enthalten. Für einen geplanten Büroneubau für 30 bis 35 Millionen Euro an einem sensiblen, innerstädtischen Standort in Mainz fordert die Architektenkammer einen Architektenwettbewerb als Grundlage einer verantwortungsvollen Investitionsentscheidung.

Darüber hinaus stand das Thema Förderung der Baukultur im Zentrum der Diskussion. Grosse berichtete über die fruchtbare Arbeit des Planungs- und Gestaltungsbeirates in Mainz. Zu diesem Thema wollen alle Beteiligten verstärkt gemeinsame Veranstaltungen organisieren.