06. August 2015

Gedankenaustausch mit Prof. Dr. Robbers - Regierungsbeauftragter für das Reformationsjubiläum

Fünf Personen haben sich für ein Gruppenfoto zusammengestellt und lächeln in die Kamera
Die Gesprächsteilnehmer im frisch sanierten Justizministerium: Vorstandsmitglied H.-J. Ehrenberg, Hauptgeschäftsführerin Dr. E. Wiezorek, Prof. Dr. G. Robbers, Justiz- und Verbraucherschutzminister, Kammerpräsident G. Reker, V. Fett, Rechtsanwalt der Kammer (v.l.n.r.)
Foto: Kristina Schäfer, Mainz

Ende Juli war die Architektenkammer zu Gast beim Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz. Im Projekt "Reformation und Architektur" sah Minister Prof. Dr. Robbers Anknüpfungspunkte, um das Thema Tourismus in das Jubiläumsjahr einzubinden.

Nachdem im April 2015 der Ministerrat den Justizminister des Landes, Prof. Gerhard Robbers, zum Regierungsbeauftragten für das Reformationsjubiläum in Rheinland-Pfalz bestellt hatte, hatten der Präsident der Architektenkammer zusammen mit Vertretern der Arbeitsgruppe Reformation und Architektur, Valentin Fett und Hermann-Josef Ehrenberg, sowie der Hauptgeschäftsführerin der Architektenkammer, Frau Dr. Wiezorek, einen Gedankenaustausch mit Herrn Prof. Robbers verabredet.

Nachdem Präsident Gerold Reker und Herman-Josef Ehrenberg das Engagement der Kammer und die Inhalte des mehrjährigen Kammerprojektes Reformation und Architektur vorgestellt hatten, erläuterte Prof. Robbers seine Berufung zum Reformationsbeauftragten und die zukunftsorientierte Aufgabenstellung, die er mit dem Reformationsjubiläum heute verbindet. Ähnlich wie die Vertreter der Architektenkammer sieht Prof. Robbers in maßgeblicher Weise die strategischen Chancen, die sich beispielsweise in einer thematischen Anknüpfung von Reformation und Tourismus im Land ergeben könnten. Reformationsjubiläum meine ja nicht nur Luther, sondern es gäbe zahlreiche Orte und Personen im Land, die noch heute auf die mittelalterliche Geschichte und auf die reformatorischen Impulse zurückzuführen seien. (...) Präsident Gerold Reker bot an, dass das inhaltliche und das fachliche know-how in der Kammer bei einer gemeinsamen Wiedervorlage von Reformation und Architektur im tatsächlichen Jubiläumsjahr 2017 zur Verfügung stehen könne.
(...) Prof. Robbers versprach, für die kommenden Planungen und Arbeitssitzungen die Architektenkammer unbedingt mit hinzuzuziehen. Da konkrete Planungen des Landes für das Jubiläumsjahr 2017 noch fehlen, ist der inhaltliche und baukulturelle Sachverstand des Berufstandes willkommen.

Projekte und Engagement, Präsenz und Repräsentanz der Kammer und ihrer Vertreter haben offensichtlich überzeugt.

Hermann-Josef Ehrenberg, Kaiserslautern, den 31.07.2015