23. März 2017

Ergebnisse der ifo Architektenumfrage im 1. Quartal 2017

In Rheinland-Pfalz trübte sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten nach den Ergebnissen der ifo Architektenumfrage im 1. Quartal 2017 merklich ein. Der Wert des Klimaindikators lag nunmehr deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Im Vergleich zum Vorquartal waren die teilnehmenden Architekten mit ihrer derzeitigen Auftragssituation erkennbar weniger zufrieden. So stuften sie "nur" noch die Hälfte der Befragungsteilnehmer als "gut" ein (Vorquartal: 60%); der Anteil der negativen Meldungenstieg zudem von 8 auf 15%. Deutschlandweit waren die Lagebeurteilungen klar günstiger. Die Geschäftsaussichten haben sich sichtlich eingetrübt. 8% der Befragten - nach 12% im vorangegangenen Quartal - erwarteten noch eine "eher günstigere" Entwicklung im nächstenhalben Jahr; der Anteil der negativen Antworten erhöhte sich überdies von 4 auf 12%.

Im 4. Quartal 2016 konnten lediglich knapp zwei Fünftel der befragten Architekturbüros in Rheinland?Pfalz neue Verträge abschließen (Vorquartal: 72%). Deutschlandweit verzeichneten 59% der Architekturbüros neue Planungsaufträge (Vorquartal: 56%).

Bis zum Beginn des 1. Quartals 2017 stiegen die Auftragsbestände spürbar von 8,0 auf 8,7 Monate. Der Durchschnittswert für alle befragten Planungsbüros in Deutschland kletterte von 6,8 auf 7,1 Monate. In Rheinland?Pfalz verfügten die Architekten demnach über deutlich überdurchschnittlich große Auftragsreserven.