06. November 2007

Eisblockwette entschieden

Am 27. Oktober 2007 wurde die Eisblockwette in Kaiserlautern aufgelöst - der ehemals ein Kubikmeter große Eisblock war in sieben Wochen in einem Passivhaus um rund 20 Prozent geschmolzen.

Im Rahmen des Aktionstages „Unser Ener - Macht mit!“ fand in Kaiserslautern eine Wette statt. Geschätzt werden sollte, wieviel Eis übrig bleibt, wenn man einen ein Kubikmeter großen Eisblock sieben Wochen lang in ein Holzpassivhaus mit einer 40 Zentimeter dicken Dämmschicht (Zellulose und Holzweichfaser) stellt? Am 27. Oktober wurde das Ergebnis gelüftet: Vor zeitweise 500 Neugierigen wurde der Eisblock aus dem Passivhaus gehoben und kontrolliert, wieviel Eis in der Zeit geschmolzen war. das Ergebnis: Exakt 79,6 Prozent des ursprünglichen Eises waren verblieben.

Mit einem Kran wurde der Eisblock aus dem Passivholzhaus gehoben.
Selbstverständlich standen die Veranstalter den Bürgerinnen und Bürgern auch nach dieser Wette für Fragen rund um das Thema Energieeinsparung zur Verfügung. In der Bildmitte: Dipl.-Ing. Gerold Reker, Vizepräsident der Architektenkammer Rheinalnd-Pfalz
Anhand des abgetauten Wassers wurde Volumenreduzierung des Eisblocks gemessen.
Bis zu 500 Zuschauer verfolgten interessiert die Auflösung der Wette.
Das Holzpassivhaus vor dem Öffnen.
Als dritter Preis wurde ein Lebensmittelkorb mit Biowaren aus der Region vergeben.

Den ersten Preis, eine ausführliche Energieberatung durch einen Architekten / eine Architektin für einen Alt- oder Neubau in Rheinland-Pfalz im Wert von 500 Euro, gewann Familie Kiefer aus Eußerthal. Sie hatte geschätzt, dass 79,5 Prozent des Eises erhalten bleiben würde. Am 12. November 2007 wird der Preis in einer öffentlichen Veranstaltung im Rathaus Kaiserslautern verliehen. Den zweiten Preis, ein Energiesparpaket im Wert von 150 €, erhielt Familie Folz aus Iggelbach und Gewinner des dritten Preises ist Familie Jülich aus Brilou, die einen Bio-Lebensmittelpaket aus der Region im Wert von 100 € bekam.

Veranstalter der Wette waren das Umweltministerium, die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, die Handwerkskammer der Pfalz, die Stadt- und Kreisverwaltung, die rheinland-pfälzische Energieagentur EOR, die Zimmerer-Innung Kaiserslautern-Donnersberg und der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks.