25. August 2020

Das wünsche ich (mir von) meiner Kammer

Statements zum 70. Kammergeburtstag

Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

„Streben nach Baukultur, respektvoller Umgang mit dem baukulturellen Erbe und unter den handelnden Personen, Dialog nicht Konfrontation, Partnerschaft, Ziele einer langen und guten Zusammenarbeit zwischen GDKE und Kammer und Teil unserer gemeinsamen Verantwortung für unsere gebaute Umwelt – herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.“

 

 

Innenarchitektin Annette Moitz, Koblenz, KG Koblenz/Neuwied

„Die leidenschaftliche Berufung zur Baukultur, der Wunsch nach einer gut gestalteten Umwelt und die Lust, dies zu kommunizieren und mit anderen zu teilen zeichnen die Architektenkammer Rheinland-Pfalz in besonderer Weise aus. Viele engagierte Menschen vertreten – sowohl haupt- als auch
ehrenamtlich – erfolgreich die Anliegen und Visionen unseres Berufsstandes und finden das notwendige politische und gesellschaftliche Gehör. Ich wünsche der Kammer zum 70. Jubiläum alles Gute und freue mich schon jetzt auf weitere tolle Sommerfeste sowie eine aktive Kammergruppenarbeit.“

 

 

Bürgermeister Aloysius Söhngen, VG Prüm, Vorsitzender des GStB-RLP

„Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und die Architektenkammer blicken auf eine lange Zeit erfolgreicher Kooperation zurück. Für viele Bürgerinnen und Bürger im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar ist dies unter anderem infolge des seit Jahren gemeinsam mit dem Finanzministerium initiierten Wettbewerbs „Mehr MITTE – Bitte“, bei dem innovative und nachhaltige Lösungen für zukünftiges Wohnen, Leben und Arbeiten in ländlichen Ortskernen gesucht werden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Architektenkammer danke ich an dieser Stelle für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!“

 

 

Dr. Michael E. Coridaß, ehemaliger AKRP-Hauptgeschäftsführer (1983-2011)

„Architektur wirkt zwischen Kunst und Kommerz.

Alle Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sind inzwischen Kammermitglieder. Damit haben wir die Grundlage geschaffen, deren Anliegen wirkungsvoll in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs einzubringen: nachhaltige Umweltgestaltung für Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur – faire Arbeitsbedingungen.

Heute baut morgen.“

 

 

Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten

„Holz ist der Baustoff der Zukunft. Wer auf Holz setzt, spart CO2. So sind in einem Einfamilienhaus aus Holz circa 40 bis 80 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases gebunden. Auch deshalb wollen wir den Holzbau und damit auch die regionale Wirtschaft weiter stärken. Mit einer Quote genehmigter Gebäude, die überwiegend in Holz gebaut werden, liegt Rheinland-Pfalz 2019 mit insgesamt 22 Prozent - bei Wohngebäuden sogar mit 24 Prozent - zwar über dem Bundesdurchschnitt. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich die Klimakrise verschärft, muss dies noch weiter vorangebracht werden. Gemeinsam mit dem Ministerium der Finanzen erarbeiten wir derzeit ein "Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz - nachwachsende und kreislaufeffiziente Rohstoffe stärken". Ziel des Klimabündnisses ist eine deutliche Steigerung der Verwendung nachwachsender und kreislaufeffizienter sowie möglichst regionaler und zertifizierter Rohstoffe bei Bauvorhaben in Rheinland-Pfalz. Um dieses Ziel zu erreichen, zähle ich besonders auch auf die Architektinnen und Architekten."

 

 

Stadtplaner Boris Wüst, SGD Süd

„Unterschiedliche Menschen verfolgen im gemeinschaftlichen Diskurs und im vernetzten Handeln das Ziel einer gut gestalteten Umwelt; das zeichnet die Architektenkammer aus und soll auch künftig ihre Triebfeder sein.“