14. April 2014

Besser mit Architekten

Am 21. März fand in Kaiserslautern ein Erfahrungsaustausch über KfW-Förderprogramme zwischen Architekten und Förderfachleuten statt. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung über 140 Personen teil.

Am 21. März fand in Kaiserslautern ein Erfahrungsaustausch über KfW-Förderprogramme zwischen Architekten und Förderfachleuten statt. Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Baukultur gehören untrennbar zusammen, dies unterstrich Kammerpräsident Gerold Reker unmissverständlich in seiner Begrüßungsrede. Es gehe um mehr als ein paar Zentimeter Dämmstärke, oder eine Photovoltaikanlage. Die Gestaltung und die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft müssten ebenfalls berücksichtigt werden. Auch gelte es, vom energieeffizienten Einzelgebäude zum nachhaltigen Quartier zu kommen oder weiter zur Stadt - und dies, ohne regionale Bautraditionen und gewachsene Stadtbilder zu opfern. Dass die Architekten bereits gezeigt hätten, dass sich energieeffizientes Bauen und moderne Architektur miteinander vereinbaren lassen, bestätigte Eveline Lemke, Wirtschafts- und Energieministerin in Rheinland-Pfalz. Gerade Passivhäuser seien heute optisch oft sehr ansprechend, so die Ministerin. Entscheidend sei die Qualität der Planung sowie die Qualität der Ausführung und die der Überwachung. Bauherren seien hier auf das Wissen und die Erfahrung der Architekten angewiesen. Dr. Burkhard Touché, Abteilungsdirektor der KfW, freute sich über das große Interesse und stellte die KfW vor. Er wies auf die Internetpräsenz der KfW hin, auf der es Informationen zu allen Förderprogrammen gibt. Im anschließenden Impulsvortrag ging Markus Merzbach, Abteilungsdirektor der KfW, ausführlich auf die aktuellen Förderprogramme ein. Er wies darauf hin, dass die Förderprogramme beliebig kombiniert werden können und gab Hinweise zur Antragstellung.

Wie die Planungs- und Förderpraxis aussieht, zeigten die Architekten von drei geförderten, energetischen Sanierungen: ein Trierer Wohnhaus aus den 60er Jahren von Axt Architekten, ein Hochhaus mit Seniorenwohnungen der Saarbrücker gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH in Saarbrücken und das evangelische Studentenwohnheim in Saarbrücken von Stein Hemmes Wirtz Architekten. In der abschließenden Diskussionsrunde griff Moderator Nils Hille, Redakteur des Deutschen Architektenblattes, die zahlreichen Fragen der Besucher auf und erörterte diese mit den Referenten und Dr. Dirk Gust vom Wirtschafts- und Energieministerium.

Zu der Veranstaltung eingeladen hatten die Architektenkammern Rheinland-Pfalz und des Saarlandes im Rahmen der von der KfW-Förderbank und der Bundesarchitektenkammer aufgelegten Reihe „Besser mit Architekten - Energieeffiziente Gebäude“. Die Vorträge können im Internet nachgelesen werden. MEHR