09. Juni 2016

Gut gelaufen - 8. Deutscher Architekturmarathon in Mainz

Zum achten Mal in Folge fand im Rahmen des diesjährigen Mainzer Gutenbergmarathons, es war der sechzehnte, als Sonderwertung der Deutsche Architekturmarathon statt. Basis für die Aktiven war das Zentrum Baukultur gegenüber dem Rathaus, genau dort, wo der Marathon startet.

Erneut hatten Läuferinnen und Läufer, die im weitesten Sinn mit Architektur, Baukultur, dem Bauhandwerk oder dem Ingenieurswesen verbunden sind, die Möglichkeit, beim Deutschen Architekturmarathon in Mainz mitzulaufen. Der Lauf fand als Staffel im Rahmen des Gutenbergmarathons statt. Da dieser am Mainzer Rathaus seinen Startpunkt und sein Ziel hat, war das Zentrum Baukultur willkommener Anlaufpunkt für Läufer und Unterstützer aus Rheinland-Pfalz und Hessen.

Die Staffelstrecken reichten von 7 über 14 und 12 Kilometer bis zur Abschlussstrecke über 9 Kilometer. Die Teams konnten wahlweise zu viert, aber auch mit zwei oder drei Läufern antreten, wobei sich dann die Streckenabschnitte eins und zwei oder drei und vier jewesils zur Halbmarathondistanz addieren. Gestartet wurde bei Sonnenschein und schon morgens sehr warmen Temperaturen, die sich im Laufe des Tages zu schwüler Hitze entwickelten. Für viele Läufer waren daher weniger die Distanz als das Wetter die wirkliche Herausforderung, was aber der Stimmung unter den Architekturmarathonteilnehmern keinen Abbruch leistete.

Aus dem Stegreif: die Pokale


Ebenso traditionell wie der Architekturmarathon selbst ist der Weg zum passenden Pokal: Viermal hatten die Studierenden der Innenarchitektur an der Hochschule Mainz mit Prof. Benninghoff bereits in den Jahren 2012 - 2015 im Rahmen eines Stegreifes Entwürfe entwickelt, die dann von Auszubildenden der Holz-, Stein- und Metallgewerke mit Unterstützung der HWK Koblenz und Herrn Rank, realisiert wurden. In diesem Jahr wurde dann die rheinland-pfälzisch - hessische Grenzüberschreitung, die von Anfang an vereinbart war, endlich Realität: Studierende der Hochschule Mittelhessen hatten zusammen mit Prof. Peter Jahnen ihre Ideen zu Pokalen in Entwürfe umgesetzt. Sie waren wie immer zu Jahresbeginn juriert worden. Vier ausgewählte Entwürfe schafften es dann in die Umsetzung und standen trotz der üblichen Fährnisse am Marathonvorabend tatsächlich bereit:

  • Ehrenpokal von Stephanie Schnieder
  • Pokal für den 1. Sieger: Kristopher Lange
  • Pokal für den 2. Sieger: Franziska Ziegler
  • Pokal für den 3. Sieger: Johanna Maria Dickel

Die Pokale wurden am Samstagnachmittag den Läuferinnen und Läufern vorgestellt. Hartmut Woike, AS GmbH, der den Architekturmarathon initiiert hat und jährlich organisiert, nahm die Gelegenheit wahr, allen Teilnehmern, Unterstüzern und Sponsoren zu danken. Roland Heese von der VHV Versicherungen AG Hannover - die VHV ist einer der Hauptsponsoren des Marathons - war wie eigentlich immer persönlich dabei.

Der nächste Architekturmarathon findet übrigens am Sonntag, dem 7. Mai 2017 statt. Dann heißt es wieder: Mitläufer gesucht!