21. November 2011

Holzbaukongress in Trier

Nahezu 100 Architekten, Ingenieure und Handwerker informierten sich auf dem von der Architektenkammer mit veranstalteten Holzubaukongress.

Experten aus der Wissenschaft sowie namhafte Architekten und Fachleute aus der Praxis diskutierten über den Einsatz von Holz als Werkstoff im Bau. Veranstalter des Innovationskongresses „Holzbau - Tradition und Hightech“ war das Umweltzentrum (UWZ) für Energie und Nachhaltigkeit der Handwerkskammer Trier.

„Konstruktionen aus dem CO2-neutralen, regenerativen Baustoff Holz zeichnen sich durch ökologische Besonderheiten aus, die kein zweiter Baustoff besitzt“, sagte Ernst-Christoph Stolper, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium. Holzkonstruktionen mit hohem Pflege- und Wartungsaufwand seien jedoch nicht als nachhaltig zu bezeichnen, so Professor Wieland Becker vom Lehr- und Forschungsgebiet Holzbau der Fachhochschule Trier.

Holz sei gefragter als je zuvor, betonte Dr. Horst Lenz. Dank neuer Tragwerksysteme und Verbundsstoffe entstünden immer höhere und außergewöhnlichere Bauten: „Es gibt nur wenige Grenzen“, so der Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, die neben der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Fachhochschule Trier Mitveranstalter des Kongresses war. Der Vortrag über die Entstehung der gewagten Dachkonstruktion des Centre Pompidou in Metz aus Brettschichtholz durch Holzbau Amann belegt diese Aussage. Mit Fachvorträgen aus den verschiedenen Bereichen des Holzbaus wollen die Referenten dazu beitragen, die intelligente und zeitgemäße Verwendung von Holz als Baustoff weiter zu fördern.