Die neue ImmoWertV 2021 - Die Wertermittlung von Grundstücken

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Die bisherige Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) von 2010 und die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwert-, Sachwert-, Vergleichswert-, Ertragswert- und Wertermittlungs-Richtlinie 2006) werden durch eine vollständig überarbeitete ImmoWertV und ergänzende Anwendungshinweise abgelöst.

Seminar:
22032

Termin:
13. Juni 2022 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Referent:
Andreas Jardin, Architekt, ö.b.u.v. SV für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Pulheim

Teilnehmergebühr:

150,- € / 185,-€ Gäste

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 6 55118 Mainz


Die bisherige Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) von 2010 und die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwert-, Sachwert-, Vergleichswert-, Ertragswert- und Wertermittlungs-Richtlinie 2006) werden durch eine vollständig überarbeitete ImmoWertV und ergänzende Anwendungshinweise abgelöst. Bei der Novellierung handelt es sich um ein umfangreiches Verfahren.

Bei Verkehrswertgutachten, die ab dem 1. Januar 2022 erstellt werden, ist unabhängig vom Wertermittlungsstichtag die neue ImmoWertV anzuwenden (vergleiche § 53 ImmoWertV 2021).

Die neue ImmoWertV wurde bei der Erstellung durch das BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) intensiv mit den Verbänden und auch mit Einzelpersonen abgestimmt und teilweise auch sehr kontrovers erörtert.

Für weitergehende Hinweise, die keinen Regelungscharakter haben, aber zum Verständnis beitragen, sollen Anwendungshinweise zur ImmoWertV beschlossen werden (ImmoWertA). Zu den ImmoWertA liegt zurzeit lediglich ein Entwurf vor.

Mit der ImmoWertV und der ImmoWertA soll erreicht werden, dass das Immobilienwertermittlungsrecht gleichsam aus einem Guss insgesamt neu gefasst wird. Dabei soll zum einen die erstrebte einheitlichere Anwendung der Grundsätze der Wertermittlung gewährleistet werden. Zum anderen soll die Übersichtlichkeit des Wertermittlungsrechts verbessert werden.

Ziel des Seminars ist eine kompakte synoptische Darstellung der für die Praxis notwendigen Änderungen um eine zeitnahe Umsetzung gewährleisten zu können. Dabei wird die Struktur des neuen Wertermittlungsrechts dargelegt und die neuen verbindlicheren Vorgaben herausgearbeitet. Wesentliche Diskussionspunkte werden hierbei erörtert und Hintergrundinformationen dargelegt:

  • Grundsatz der Modellkonformität
  • objektspezifische Liegenschaftszinssätze/ Vergleichsfaktoren/ Sachwertfaktoren
  • Baukosten-Regionalfaktoren
  • Überarbeitungsbedarf der NHK 2010
  • Bestimmung der Restnutzungsdauer
  • Regelungen zu den grundstücksbezogenen Rechten und Belastungen (insbesondere das Erbbaurecht)
  • und vieles mehr
     

Zur Information:
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Unterrichtsstunden

Architektur – Innenarchitektur – Landschaftsarchitektur